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Di., 27.11.2018

DSC-Gremien sehen noch keinen Handlungsbedarf auf der Trainerposition OWL-Duell als Neustart?

Arminias Geschäftsführer Sport Samir Arabi (links) und Cheftrainer Jeff Saibene.

Arminias Geschäftsführer Sport Samir Arabi (links) und Cheftrainer Jeff Saibene. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/sba). Lange haben alle sportlich Verantwortlichen am Wochenende zusammengesessen. Am Montag tagte der Aufsichtsrat von Arminia Bielefeld. Und auch unter der Woche wird weiter gesprochen, bis am Freitag das OWL-Duell beim SC Paderborn (18.30 Uhr, Benteler-Arena) für den kriselnden DSC ansteht.

Wie zu vernehmen ist, waren Jeff Saibene und sein Trainerteam bei der Analyse am Wochenende in der Pflicht zu erklären, wie sie die Wende schaffen wollen. Und diese Ausführungen waren zumindest so überzeugend, dass der Coach trotz acht Pflichtspielen ohne Sieg, darunter sieben Niederlagen, auch im Derby auf der Bielefelder Bank Platz nehmen wird. Auch die Gremien sahen noch keinen Handlungsbedarf, etwas auf dem Trainerposten zu verändern.

Hinsichtlich der kommenden Aufgabe ist klar, dass gerade das mit Emotionen und Prestige aufgeladene Derby gegen den SCP, anders als ein Auswärtsspiel beim SV Sandhausen, die perfekte Basis für eine nachhaltig wirkende Kehrtwende schaffen könnte – sollte den Arminen ein Sieg gelingen. »Wahrscheinlich ja, weil in der Schwarz-Weiß-Malerei im Fußball das positive Echo noch einmal größer ist, wenn du ein Nachbarschaftsduell gewinnst«, bestätigt Sport-Geschäftsführer Samir Arabi.

Den Trend durchbrechen

Wer in der Negativspirale steckt, stellt allerdings deutlich weniger Ansprüche, weshalb Arabi relativiert: »Aber am Ende ist egal, wer da als nächster Gegner kommt. Wir müssen den Trend jetzt einfach mal durchbrechen mit einem Sieg. Die Mannschaft lechzt einfach nach diesem Dreier.«

Sollte das nach mehr als zwei Monaten wieder gelingen, wird nicht nur Jeff Saibene, sondern ein ganzer Klub und seine Fans aufatmen.

Kommentare

Wovon träumen die Herren Nachts ?

Die Aussagen der Verantwortlichen sollte man besser nicht so ernst nehmen. Die Mannschaft lechzt nach einem Dreier ? Und warum merkt man in den Spielen davon nichts ? Leidenschaft und der eiserne Wille, gewinnen zu wollen, sind nicht erkennbar. Aber was erwartet man ? Soll Arabi, der die Mannschaft maßgeblich zusammengestellt hat, sagen, dass die Qualität unzureichend ist ? Wohl kaum. Arminia hat in der letzten Saison viele Punkte mit Glück gesammelt und über ihre Verhältnisse gespielt. Das hat offenbar den Blick für das tatsächliche Leistungsvermögen getrübt. Das Spiel am Freitag wird ein Desaster. Und ein neuer Trainer wird Potential, das nicht vorhanden ist, ebenso wenig freisetzen, wie Jeff Saibene. Sollte der Klasssenerhalt geschafft werden kann es nur heißen: Ausmisten und zweitligataugliches Personal verpflichten.

Ich denke, die Zeit von Jeff ist abgelaufen.

Neben der falschen Kaderzusammenstellung muss man kritisch hinterfragen, warum Jeff einen Dreijahresvertrag bekommen hat. Das kostet dem Verein ein Menge Geld.

Uwe Neuhaus wäre sicherlich mit seiner Erfahrung ein geeigneter Nachfolger.

Rotation

Jeff Sabaine muß jetzt auf die Spieler setzen wo er sich 100% tig drauf verlassen kann .
Also Klos ,Börner und Salger aus dem Kader .
Die Räume schön eng machen . Paderborn braucht einen mitspielenden Gegner , dann entfalten sie ihre Kreativität und Schnelligkeit . Passive Gegner liegen ihnen nicht . Dann einzelne Nadelstiche setzen . Das Abwehrverhalten von Paderborn ist nicht 2 ligareif .
Wenn er die Obengenannten aussortiert , geht der Rest der Mannschaft in der Spur ,
Wenn er keinen Wechsel vollzieht kann er schon seinen Koffer packen .

Ein Sieg

"Die Mannschaft lechzt einfach nach diesem 3er."
Na dann kann ja nichts mehr schief gehen.
Am Freitag treffen 2 Teams aufeinander die auf absolut unterschiedliche Saisonverläufe zurück blicken. Der Trend spricht klar für Paderborn. Aber wenn Arminia Punkten würde, wäre das sicherlich eine Sensation.

4 Kommentare

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