Arminias neuem Trainer Neuhaus ist die Vergangenheit egal
Es gilt das Leistungsprinzip

Bielefeld (WB/jen). Nach einem Trainerwechsel hoffen Spieler aus der zweiten oder auch dritten Reihe auf eine neue Chance. Da bildet Arminia Bielefeld keine Ausnahme.

Dienstag, 18.12.2018, 07:00 Uhr aktualisiert: 18.12.2018, 09:12 Uhr
Uwe Neuhaus (rechts, mit Co-Trainer Sebastian Hille). Foto: Thomas F. Starke
Uwe Neuhaus (rechts, mit Co-Trainer Sebastian Hille). Foto: Thomas F. Starke

Während Kapitän Julian Börner (27) und Innenverteidigerkollege Stephan Salger (28) von Jeff Saibene (50) suspendiert worden waren, holte Saibenes Nachfolger Uwe Neuhaus (59) beide Profis direkt bei seinem Debüt in den Kader zurück. Börner spielte in Kiel sogar von Beginn an und köpfte das Siegtor.

Ob er sich für Börner besonders freue, fragte das WESTFALEN-BLATT den neuen Coach danach. Doch Neuhaus wollte nicht über Einzelne sprechen. »Ich freue mich für die gesamte Mannschaft«, sagte der Mann, der am vorigen Dienstag seine Arbeit in Bielefeld aufgenommen hatte. Und Neuhaus fügte mit Blick auf die zuvor Suspendierten hinzu: »Die Vergangenheit hat mich wenig bis gar nicht interessiert. Wir haben drei Innenverteidiger, die auf dieser Position zu Hause sind. Da kann ich es mir nicht erlauben, in so einem schweren Spiel auf einen zu verzichten.« Generell gelte unter ihm: »Jeder kann mit Leistung dafür sorgen, dass er im Kader oder in der ersten Elf ist.«

Nur Edmundsson und Quaschner fehlen

Die Elf, die 2:1 in Kiel gewann, darf sich also nicht zu sicher fühlen. Aber triftige Gründe, im letzten Spiel des Jahres am Samstag (13 Uhr) zu Hause gegen den 1. FC Heidenheim seine Mannschaft zu verändern, hat Neuhaus nach der starken Leistung seines neuen Teams auch nicht.

Personell hat der 59-Jährige fast keine Sorgen. Am Montag im Training fehlten nur Joan Simun Edmundsson (27, Reha nach Knieverletzung) und Nils Quaschner (24, Knieprobleme). Die Hoffnung, dass Edmundsson 2018 doch noch mal zum Einsatz kommt, ist gering. Im Hinspiel am 5. August in Heidenheim hatte der Färinger bei seinem Debüt im deutschen Profifußball prompt den Treffer zum 1:1-Endstand erzielt.

Kommentare

Arminia lebenslang Fr.  schrieb: 18.12.2018 11:55
LEistungsprinzip
Was ich schon vor Wochen kommentiert hatte , bei einem neuen Trainer werden die Karten neu. gemischt.
Das funktioniert solang bis für die gewissen Spieler (5) im Frühjahr keine oder verschlechterte Vertragsangebote
vorliegen . Dann geht die Leistungsbereitschaft rapide zurück .
Für denVerein ist das eine schmale Gradwanderung . Ohne 4 Nachverpflichtungen ist der Verein erpressbar .
1 Kommentare
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