>

Sa., 22.12.2018

Arminias Trainer bezeichnet aktuelle Situation als »Übergangsphase« – mit Videos Neuhaus verändert dosiert

Seit dem 11. Dezember gibt Uwe Neuhaus bei Arminia sportlich den Ton an.

Seit dem 11. Dezember gibt Uwe Neuhaus bei Arminia sportlich den Ton an. Foto: Thomas F. Starke

Von Sebastian Bauer

Bielefeld (WB). In seinen ersten beiden Wochen bei Arminia Bielefeld muss Uwe Neuhaus vor allem auf die Dosierung achten. Allein die begrenzte Zeit zwischen Amtsantritt und der am Sonntag beginnenden Winterpause limitiert die Möglichkeiten für Arminia Bielefelds neuen Trainer, seine Vorstellung von Fußball schon in Gänze umzusetzen.

Immerhin: Auch schon die kleine Dosis an Veränderungen führte vergangenen Freitag in Kiel (2:1) zum ersten Dreier nach zuvor zehn Pflichtspielen ohne Sieg. Neuhaus setzte auf vorhandene Möglichkeiten hier und ein paar neue, eigene Ideen da, um den DSC nach stürmischen Wochen wieder auf Kurs zu bringen und an diesem Samstag gegen den 1. FC Heidenheim (13 Uhr, Schüco-Arena) vor allem auch in der Erfolgsspur zu halten.

»Wir haben kleine Veränderungen vorgenommen, ohne die Mannschaft zu überfordern oder Fragezeichen auf die Stirn zu projizieren. Fußball einfach zu lassen, aber trotzdem eine Struktur vorzugeben, waren die Dinge der ersten Tage«, beschreibt der 59-Jährige seine Vorgehensweise. Die Umsetzung seiner Idee ist zwischen Amtsantritt (11. Dezember) und Start der Winterpause (23. Dezember) eben begrenzt. Auch deshalb beschreibt Uwe Neuhaus die aktuelle Situation als »Übergangsphase«: »Es geht darum, so viel Gutes, von dem was ich vorgefunden habe, mitzunehmen. Aber auch das eine oder andere, so wie ich mir Fußball vorstelle, zu übertragen. Das Spiel in Kiel war bei weitem nicht perfekt, aber die Richtung war absolut richtig.«

Der Fokus lag deshalb auch in dieser Woche darauf, seine Mannschaft näher kennenzulernen und seine Vorstellungen weiter im Team zu verankern. Ein Spiel Elf gegen Elf sollte dabei helfen. Und die Partie habe ihren »Sinn erfüllt«, wie Neuhaus betont.

Richtig Fahrt aufnehmen soll Arminia unter dem neuen Trainer vor allem ab dem Trainingsstart am 3. Januar und dem anschließenden Trainingslager in Benidorm (Spanien). Nicht auszuschließen ist, dass bis dahin der ein oder andere Armine nicht mehr zum Kader zählt oder neue Spieler hinzu kommen. Zum Thema Transfers hält sich der Coach öffentlich aber noch zurück: »Das würde der Mannschaft sehr wenig helfen, wenn wir jetzt sagen, dass wir auf der und der Position in der Winterpause Neue brauchen. Das werden wir kund tun, wenn die Zeit gekommen ist.« Dennoch gilt es als sehr wahrscheinlich, dass die Verantwortlichen bis zum Start des zweiten Saisonteils (30. Januar in Dresden) Kader-Korrekturen vornehmen werden.

Erst einmal freut sich Uwe Neuhaus aber auf sein erstes Heimspiel als Arminia-Trainer, zu dem 15.000 Zuschauer erwartet werden: »Natürlich kribbelt es. Nervosität gehört zu jedem Spiel dazu. Dann noch das Heim-Debüt, das ist noch ein Tacken mehr. Wenn ich das nicht mehr hätte, müsste ich aufhören.«

Personell verzichten muss Neuhaus weiter auf Joan Simun Edmundsson (Knieverletzung) und Roberto Massimo (Sprunggelenk). Ansonsten kündigt der Trainer im Vergleich zum Kiel-Spiel keine »großartigen Veränderungen« im Kader an.

So könnte Arminia spielen

Ortega Moreno - Brunner, Behrendt, Börner, Hartherz - Prietl, Schütz - Staude, Lucoqui - Klos, Voglsammer

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6274311?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F