Arminias Profis absolvieren den Laktattest
Ausdauer ist gefragt

Bielefeld (WB/jen). Sonderlich beliebt ist der Laktattest bei Fußballern nicht. Am Freitagmorgen waren die Profis von Arminia Bielefeld mit der Leistungsdiagnostik an der Reihe. Im Stadion Rußheide kamen sie gehörig ins Schwitzen. Drei Stadionrunden lang musste am Ende des Tests mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,2 Kilometern pro Stunde gerannt werden.

Samstag, 05.01.2019, 11:29 Uhr aktualisiert: 05.01.2019, 14:56 Uhr
Philipp Klewin, Roberto Massimo, Jonathan Clauss, Keanu Staude und Cedric Brunner (von links) beim Laktattest. Foto: Thomas F. Starke
Philipp Klewin, Roberto Massimo, Jonathan Clauss, Keanu Staude und Cedric Brunner (von links) beim Laktattest. Foto: Thomas F. Starke

Laktattest der Profis im Stadion Rußheide

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Aufgeteilt in Gruppen standen zunächst langsamere Runden auf dem Programm, alles unter der Aufsicht des Sportmedizinischen Instituts der Universität Paderborn. Um den Laktatwert im Blut zu messen, wurden Fabian Klos, Julian Börner & Co. per Stich ins Ohrläppchen Blutproben entnommen. Zudem trugen die Spieler Pulsgurte, mit denen die Herzfrequenz gemessen wurde.

Am Nachmittag wurden die Proben im Labor analysiert. Anhand der Ergebnisse kann Chefcoach Uwe Neuhaus mit seinem Trainerteam Rückschlüsse auf die individuelle Trainingssteuerung ziehen. Lediglich Stürmer Nils Quaschner (Aufbautraining) fehlte beim Laktattest. Mittelfeldspieler Tom Schütz, der am Donnerstag den Trainingsauftakt aufgrund von Wadenproblemen verpasst hatte , war dabei, ließ aber die höchste Geschwindigkeitsstufe aus. Am Freitagnachmittag wurde ebenfalls trainiert, am Samstag und am Sonntag stehen jeweils zwei Einheiten an. Samstagnachmittag ist nochmals Leistungsdiagnostik vorgesehen, dann mit dem Schwerpunkt Schnellkraft.

Kommentare

Beutelipper  schrieb: 07.01.2019 12:27
Ausdauer ist gefragt ...
... auch für uns Arminia-Fans. Ein dickes Fell habe ich ja schon. Neuerdings jeden Tag, wirklich JEDEN, ein großer Bericht über Preußen Münster im Lokalteil der BILD, dazu jeden 2. Tag ein Bericht aus Paderborn. Ein Sportdirektor, der sein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommt, gute Laune, neue Spieler in der Offensive, um die Schwächen des 42-Tore-Sturms auszubügeln. Lockeres Plaudern über das weltweite Netzwerk der Paderborner, insbesondere in den USA. Und jede Woche ein Bericht über Arminia. Transferstopp, trotz gefährlicher Defizite in der Kaderplanung.

Immer dieselbe Platte... Aber ich sehe ein, dass wir zuerst das Millionengehalt von Öczan einsparen müssen, um tätig zu werden. Tja, ein bis zum letzten Cent ausgereitzter Etat zu Anfang der Saison, ein unnötiges Ausscheiden im Pokal und wieder einmal einfach zu viele Trainer auf der Payroll: und wiederum sind 2 Millionen verballert, wenn man die Lohnkosten für 3-5 unnötige Spielergehälter von Tribünengästen dazu rechnet.

Wäre es nicht besser, eine halbe bis ganze Million für Wintertransfers einzuplanen und mit einem kleineren Kader zu starten? Statt Gehälter für Spieler 23-29 einzuplanen, könnte man jetzt adäquat und mit Qualität reagieren, auch druch ein 6-monatiges Ausleihgeschäft. Aber mich fragt ja keiner ...
1 Kommentare
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