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So., 13.01.2019

Arminia ist in Benidorm angekommen – Weitere Zugänge? Arabi hält die Augen offen Erstes Training in der Abendsonne

DSC-Sportgeschäftsführer Samir Arabi (links) im Interview mit WESTFALEN-BLATT-Sportredakteur Dirk Schuster.

DSC-Sportgeschäftsführer Samir Arabi (links) im Interview mit WESTFALEN-BLATT-Sportredakteur Dirk Schuster. Foto: Thomas F. Starke

Von Dirk Schuster

Benidorm (WB). Kälte und Nieselregen beim Abflug in Düsseldorf, 15 Grad Celsius und Sonnenschein bei der Landung in Alicante: Der Zweitliga-Kader von Arminia Bielefeld hat sich am Sonntag in sein zehntägiges Trainingslager an der spanischen Costa Blanca verabschiedet. Nach der Landung der Norwegian-Maschine auf dem Rollfeld in Alicante fuhren die Fußballprofis von dort in ihr Teamquartier »Melia Villaitana« in Benidorm.

Ein Hotel, an dem die Arminen insbesondere die kurzen Wege schätzen. Der Trainingsplatz befindet sich auf dem Gelände. »Wir sind nicht ohne Grund bereits im dritten Winter in Folge hier«, sagt Sport-Geschäftsführer Samir Arabi, der die Vier-Sterne-Anlage vor zwei Jahren für den DSC auserkoren hat.

Ein anderer betritt im Melia Villaitana indes Neuland: Trainer Uwe Neuhaus. Noch am Abend schickte der 59-Jährige seine Spieler zum ersten Mal auf den Platz, für Montag hat der Nachfolger des im Dezember entlassenen Jeff Saibene die nächsten Einheiten angesetzt. Die erste von insgesamt drei Testpartien unter spanischer Sonne wird am Donnerstag ausgetragen.

Gegner ist Drittligist TSV 1860 München. Es folgen weitere Sparrings am Samstag mit dem Schweizer Erstligisten FC St. Gallen sowie am Montag mit dem chinesischen Erstligisten Tianjin Teda, mit der DSC sich das Teamhotel teilt. »Wir sind froh, drei so hochkarätige Testspielgegner gefunden zu haben«, betont Arabi.

Klub ist »nicht auf Rosen gebettet«

Nach der Rückreise am Dienstag kommender Woche bleiben Neuhaus und dem DSC dann noch acht Tage Zeit, bis es wieder ernst wird. Mit der Partie bei Neuhaus’ Ex-Klub Dynamo Dresden (Mittwoch, 30. Januar) wird diese bislang ebenso unvorhersehbar turbulente wie unbefriedigende Saison fortgesetzt. Arminia überwintert auf Tabellenplatz 14 – mit Blickkontakt zur Abstiegszone.

Um nicht noch tiefer in den Schlamassel zu geraten, haben die Ostwestfalen nicht nur den Trainer gewechselt, sondern auch in den Kader investiert. Reinhold Yabo ist für eine – allerdings überschaubare – Ablöse vom österreichischen Spitzenreiter RB Salzburg zum DSC zurückgekehrt. Ob dem Mittelfeldspieler weitere Zugfänge folgen werden, ist offen. Beinahe gebetsmühlenartig erklärt Arabi, der Klub sei trotz des finanziellen Engagements durch das Bündnis Ostwestfalen »nicht auf Rosen gebettet«. Gleichwohl halte er »die Augen auch weiterhin offen«.

Einen Spieler abzugeben beziehungsweise die Option, einen Spieler für kleines Geld ausleihen zu können, könnten den Boden für einen weiteren Transfer bereiten. Bekanntlich sehen die Arminen auf der Außenbahn sowie im Abwehrzentrum durchaus Handlungsbedarf.

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