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Mi., 16.01.2019

Arminia-Kapitän Börner will nach schwacher Hinrunde wieder mit Leistung vorangehen – mit Video Leinen los!

Gegen alle Widerstände: Julian Börner (Mitte) bringt sich in Form. Er möchte im weiteren Saisonverlauf wieder ein Stabilisator in der Arminia-Abwehr werden.

Gegen alle Widerstände: Julian Börner (Mitte) bringt sich in Form. Er möchte im weiteren Saisonverlauf wieder ein Stabilisator in der Arminia-Abwehr werden. Foto: Thomas F. Starke

Von Dirk Schuster

Benidorm (WB). Der Kapitän hatte im bisherigen Saisonverlauf seine liebe Müh’ und Not, das Schiff Arminia halbwegs auf Kurs zu halten. Julian Börner (seit 2014 beim DSC) ist nicht mehr unumstritten. Doch der 27 Jahre alte Innenverteidiger gibt sich kämpferisch und glaubt zudem, dass Bielefeld sich unter dem neuen Trainer Uwe Neuhaus stabilisieren wird. In Benidorm spricht Börner über ...

… die Veränderungen unter dem Jeff-Saibene-Nachfolger Neuhaus: »Wenn man in die Augen der Jungs sieht, erkennt man wieder die Freude und den Spaß, den wir zuvor ein bisschen haben vermissen lassen. Mit das erste, was Uwe Neuhaus gesagt hat, war, dass jeder wieder bei Null anfängt. Siehe Christopher Nöthe, siehe Sören Brandy, die beide wieder voll integriert sind, obwohl sie eigentlich schon weg sollten. Er ist ein erfahrener Trainer, der weiß, wo er ansetzen muss.«

… die Systemfrage: »Unter Norbert Meier sind uns der Aufstieg, der Klassenerhalt und der Einzug in das Pokalhalbfinale im 4-2-3-1 gelungen. Unter Jeff Saibene waren wir lange Zeit erfolgreich im 4-4-2. Defensiv wird sich ohnehin nicht viel ändern. Wir werden kompakt stehen, und in der Offensive gibt es viele Varianten. Uwe Neuhaus’ 1a-Lösung ist sicher das 4-3-3. Doch am Ende ist das System zweitrangig, sofern die Mannschaft lernwillig ist. Und ich kann versichern: Das ist sie.«

… die Leistungsschwankungen insbesondere in der Defensive: »Wir hängen als Mannschaft weit hinter unseren Erwartungen zurück. Jeder muss sich die Frage stellen, ob er in jedem Spiel alles gegeben hat, um das eigene Tor zu verteidigen. Unterm Strich kann man sagen, dass wir das über weite Strecken nicht geschafft haben. Das müssen wir uns ankreiden. Aber ich will auch nicht alles schlechtreden. Wir schauen mit dem neuen Trainer positiv in die Zukunft.«

… die Bewertung seiner persönlichen Hinrunden-Leistungen – Daumen hoch, zur Seite oder nach unten: »Eher Daumen nach unten. Ich glaube, die Arminen wissen, was ich kann und was ich auch schon gezeigt habe. Dass das sicher nicht die zufriedenstellendste Hinrunde war, hat ja jeder gesehen. Das ist Mist, aber ich werde alles dafür tun, um der Mannschaft in der Rückrunde die nötige Stabilität in der Defensive zurückzugeben und mit Leistung voranzugehen, damit wir ganz schnell die 40-Punkte-Marke erreichen.«

... die Neuhaus-Aussage, dass bei ihm der Kapitän auf den Platz gehört: »Ich weiß Uwe Neuhaus’ Aussage sehr zu schätzen, aber ich weiß sie auch richtig einzuschätzen. Ich muss genauso Gas geben wie die anderen – wenn nicht sogar etwas mehr, um ein Vorbild für sie sein zu können.«

… die mögliche Verpflichtung einen neuen Innenverteidigers noch in diesem Winter: »Dass nach nur einem Zu-Null im bisherigen Saisonverlauf die Defensive in Frage gestellt wird, halte ich für völlig normal. Darüber hinaus sehe ich es so: Wir haben 26 Mann im Kader, darunter jedoch nur drei Innenverteidiger. Verletzung, Sperre – es kann immer etwas passieren. Ich bin ein Freund davon, wenn man breiter aufgestellt ist. Konkurrenz belebt das Geschäft. Ich hätte keine Angst und würde mich freuen, wenn ein weiterer Innenverteidiger käme. Das würde mich motivieren, ihm zu zeigen, dass er meinen Platz nicht bekommt.«

… seinen am 30. Juni auslaufenden Vertrag: »Was ich mit Arminia und der Stadt Bielefeld verbinde, brauche ich ja nicht jedes Mal wieder zu betonen. Jeder weiß, dass das mein Verein ist. Ich möchte in Bielefeld mit meiner Familie (Börner ist mit der früheren Fußballerin Kristina, geb. Gessat verheiratet und Vater einer Tochter) auch das Leben nach dem Fußball leben. Gespräche über eine Vertragsverlängerung haben noch nicht stattgefunden, signalisiert worden ist mir ebenfalls noch nichts. Ich finde auch nicht, dass das Priorität hat. Es geht jetzt nicht um mich, sondern in erster Linie darum, dass die Mannschaft unten rauskommt. Dass mein Berater natürlich auch den Markt abcheckt und man als Fußballer einen Plan B braucht, ist völlig normal. Wenn ein Vertrag ausläuft, ist es immer so, dass im Hintergrund Gespräche laufen. Aber ich selbst möchte so wenig wie möglich davon mitbekommen, und das weiß er auch. Und er weiß auch, dass Arminia mein erster Ansprechpartner ist.«

Kommentare

Hat Börner Gedächtnisprobleme?

Hat BÖRNER ALZHEIMER? ZITAT: "Arminia kann froh sein mit JEFF SAIBENE einen sehr sehr guten Trainer zu haben und es WÄRE DER GRÖßTE FEHLER wenn man Jeff am Montag die Hand geben würde." 23.11.2018.

NW&WB, wo ist eure journalistische kontroverse Recherche?
Warum Herr Mucha? Fake Kommunikation zieht selbst bei Trump nicht mehr...
NW, Warum diese Börner Aufladung?
Wichtigste Frage: Wann kommt JEFF SAIBENE ZURÜCK? Tipp: besser früher als zu spät!

Ohne Hand und Fuß..

Nettes Bewerbungsgespräch von Fozzy Bär... Vielleicht sucht das Stadttheater noch Komparsen im nächsten Jahr?Arabi soll uns doch nicht erzählen,das es zwischen Jerxen Orbke und Deppendorf keinen IVer im Winter zu kaufen gibt...Geht schon wieder los.Es besteht dringend, nochmal dringend Bedarf in der Innenverteidigung.Noch so eine Halbserie und dann gute Nacht Marie...

2 Kommentare

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