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Sa., 09.02.2019

Neuer Vertrag für Arminias Stürmer soll nicht mehr lange auf sich warten lassen Klos liefert fleißig weiter Argumente

Fabian Klos zeigt aktuell mal wieder seine große Bedeutung für Arminia.

Fabian Klos zeigt aktuell mal wieder seine große Bedeutung für Arminia. Foto: imago

Regensburg (WB/jen). Der Vertrag von Arminia-Ikone Fabian Klos (31) läuft Ende Juni aus. Wie wichtig der Stürmer immer noch für den DSC ist, hat er am Freitagabend in Regensburg wieder einmal unter Beweis gestellt. Das 1:0 erzielte Klos selbst, den Elfmeter zum 2:0 holte er heraus, und das 3:0 bereitete er umsichtig vor – viel mehr geht nicht .

Seit dem vergangenen Sommer betont der Bielefelder Rekordtorschütze (jetzt 120 Pflichtspieltreffer), dass er sehr gerne seinen Vertrag verlängern würde. Auch ein Anschlussvertrag in anderer Funktion bei Arminia würde ihm gefallen. Sein Berater Kai Michalke weilte im Wintertrainingslager in Benidorm, um mit Arminias Sportgeschäftsführer Samir Arabi die Gespräche zu intensivieren. Dem Vernehmen nach würde Klos gern für mindestens zwei weitere Jahre unterschreiben, und natürlich geht es auch ums Geld. Eine Einigung, heißt es, soll aber nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Arabi äußerte unter der Woche zu diesem Thema: »Wir befinden uns mit Fabian und seinem Berater in einem ständigen Austausch. Daran, dass beide Seiten den Vertrag verlängern wollen, hat sich nichts geändert.«

»Wir dürfen nicht satt sein«

Seinen Anteil am Sieg in Regensburg wollte Klos kurz nach dem Spiel nicht überbewerten. Bei der Flanke von Cedric Brunner vor dem 1:0 »musste ich ja nur noch meinen Kopf hinhalten«, sagte der Angreifer, der vielmehr die Leistung der gesamten Mannschaft und die des Torwarts Stefan Ortega Moreno lobte. »Wir hatten natürlich einen guten Torhüter hinten drin, aber alle haben an die Leidenschaft aus dem HSV-Spiel angeknüpft«, sagte Klos. Doch der Routinier pochte auch darauf, nach drei Siegen in Folge nun nicht nachzulassen. »Für dieses Wochenende können wir hochzufrieden sein, aber wir müssen noch deutlich mehr Punkte holen. Wir dürfen nicht satt sein, da gibt es auch keinen Grund für«, schrieb er sich und seinen Mitspielern ins Stammbuch. Dann konnte die Rückfahrt losgehen, ein Bier war wohl auch erlaubt.

Kommentare

@Block1. Kein Fan, der auf der Alm seinen z.T. berechtigten Unmut artikuliert, verhält sich vereinsschädigend. Auch ich habe mich über Teile der Mannschaft geärgert und diese öffentlich kritisiert. Der Verein ist wichtiger als jeder Spieler, der kommt und irgendwann wieder geht. Ich habe auch mehrfach geschrieben, dass alle Dinge intern aufgearbeitet werden müssen bis zur Vertragsverweigerung für Spieler, auf die sich der Verein in Krisenzeiten nicht verlassen kann. Eine schlechte Phase kann jeder haben, das ist menschlich, aber zumindest eine bestimmte Körpersprache darf ich erwarten. Da sind wir uns ja einig. Mein Thema war aber ein anderes: die schlimme Hetzjagd gegen Arabi von Leuten, die um jeden Preis und aus niederen Beweggründen an möglichst viel Öffentlichkeit interessiert sind, und solchen, echten Arminen, die da mitgemacht haben. Die Sachlage ist ein wenig komplexer und mit ständigen Arabi-raus-Rufen nicht zu lösen. Warum ich zudem prinzipiell mit Arabis Arbeit zufrieden bin, habe ich ja ausführlich begründet. Niemand von uns kann auch nur ansatzweise den schwierigen Job von Arabi nachempfinden, also sollten wir aufgrund fehlenden Hintergrundwissens unsere Klappe halten. Beispiele gefällig? Ist der ehemalige Kaderplaner des FC Bayern und heutige Macher des VfB Stuttgart, Michael Reschke, ein Guter oder Schlechter? Letztes Jahr als Aufsteiger mit dem VfB fast in den Europapokal gekommen und in diesem Jahr mit 35 Zusatz-Mios von Daimler kaum besser als wir. Heidel, jahrelang ein Guru. Und nun sehen wir das schlechteste Schalke seit Jahrzehnten. Ist nicht der hier geforderte Klaus Allofs (sorry, aber ich muss lachen) nicht zuletzt in Wolfsburg gescheitert, weil er - in den Augen des Vereins - einen Flop nach dem anderen produziert hat? Ich finde, Arabi hat über 8 Jahre bewiesen, dass er gute Kader zusammenstellen kann, auch wenn es immer Optimierungsbedarf gibt. Und da bleibe ich bei meiner Meinung. Und was die Trainerentlassung betrifft: du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Arabi allein darüber entscheiden konnte. Irgendetwas muss vorgefallen sein und die Entscheidung gegen Saibene war einstimmig.

Wiederholungstäter..

Sehr schön zusammen gefasst @Beutelipper.Ich Frage nur mal nochmal an,wer sich hier vereinsschädigend verhalten hat?Wurden die Nichtleistungen auf dem Platz erbracht,oder auf der Tribüne?Tut mir leid,das hat der Kern der Mannschaft schon Mal bewiesen,was für ein Charakter ihn auszeichnet und das kann doch nicht zur Regel werden.Nein,harte Hand von Arabi und aussortieren.Er verliert doch mit jeder Trainerentlassung mehr Ansehen.Weiter so kann es hier nicht geben.Das macht unglaubwürdig.

Fehlende Quelleangaben

@Block1, vermeintliche Fakten? Ich habe die Quellenangaben vergessen für meine Auflistung von Vereinen, die wir in den letzten Jahren wiedererreicht oder überholt haben: Kicker-Sportmagazin. Nur bis hierher ist Fußball Mathematik, Grundrechenarten 1. Schuljahr. Wir sprechen aktuell über eine Mannschaft, die definitiv über ordentliches Zweitliga-Niveau verfügt und fast 2 Jahre lang konstant ordentlich bis gut gespielt hat und leider vor 3 Monaten in eine Negativspirale geraten ist, die es im Fußball immer wieder gibt. Meine Einschätzung ist, dass Arminia in dieser schlimmen Zeit niemals tatsächlich so schlecht gewesen ist wie die Punktausbeute befürchten ließ und auch jetzt nicht so gut spielt, wie die Ausbeute erhoffen lässt. Fußball ist nämlich keine Mathematik, sondern es gelten die Gesetze, die auch für das Leben allgemein gelten. Es gibt eine Ursache für das plötzliche Versagen oder wir hatten seinerzeit einfach viel Pech und heute viel Glück in Form zurückgekehrten Matchglücks. Das wissen wir aber nicht, da können wir nur spekulieren. Ich habe das auch getan und den Beginn der ständigen Fehlerketten in der Innenverteidigung ausgemacht. Entscheidend ist jedoch, wie man sich als Mannschaft in einer solchen Phase präsentiert, und da scheint es, als hätten nicht alle Spieler alles versucht, die Negativserie zu beenden. Da gebe ich dir recht, aber das ist ein anderes Thema. Faktoren wie Glück und Pech werden jedoch bei Spielbewertungen oft unterschlagen, viele Experten glauben, für alle Ereignisse auf dem Platz müsse es doch eine Erklärung geben, schließlich werden viele dafür gut bezahlt. Ich halte es jedoch für unsinnig, jeden Angriff, jeden Schuss auf das Tor oder jeden Spielausgang in Beziehung zu setzen mit eingeübten Dingen, weil der Zufall eine zu große Rolle spielt. Wichtig ist eine gute Vorbereitung, die Hausaufgaben sozusagen. Reicht die Qualität der Spieler, gibt es genügend Führungsspieler, sind die Spieler fit, stimmt die Architektur des Kaders und herrscht gute Stimmung in der Mannschaft? Das sind die Bedingungen, ohne die nichts geht. Ist die Mannschaft gewappnet für solche Fehlentwicklungen? Und da ist meine Forderung an den Verein, genau hinzusehen, welchen Spielern ein neuer Vertrag angeboten werden sollte. Beurteilen müssen das jedoch diejenigen, die näher an der Mannschaft sind.

Den Traum, wie der SC Freiburg auf Kontinuität zu setzen und ggf. mit dem Trainer, dem man vertraut, abzusteigen, können wir uns nur bedingt erlauben. Es ist ein Unterschied, als SC Freiburg zwischen 1. und 2. Liga zu pendeln, oder als Arminia Bielefeld zwischen Liga 2 und 3, dank der kaputten Struktur des deutschen Fußballs. Auch ich wünsche mir auf der Trainerposition Kontinuität, trotzdem können wir uns einen weiteren Abstieg in die 3. Liga nicht leisten. Ich werde weiterhin vermeintliche Fehlentwicklungen kritisieren, aber vereinschädigende Äußerungen oder Verhaltensweisen gehen gar nicht. Ich darf das und nehme mir das heraus, weil der Verein mir am Herzen liegt und einen großen Teil in meinem Leben einnimmt, seit den Zeiten eines Johnny Kuster.

Ansonsten gebe ich @BündnisOWL recht, dass die Arbeit eines Samir Arabi nicht mit normalen Maßstäben gemessen werden darf, wenn es "normale Maßstäbe" im Fußball überhauot gibt. Er hat sich als loyaler Mitarbeiter in schwersten Zeiten mit guter Arbeit erwiesen, es gibt so etwas wie eine Leidengenossenschaft in den Arminia-Gremien. Wichtig ist, dass mittelfristig ständige Verweise auf alte Leidenszeiten irgendwann der Vergangenheit angehören.

Kompliment@Beutelipper

Du hast das sehr gut beschrieben. Auch in meinen Augen ist nicht alles Gold, was glänzt, jedoch ist alles besser, als Nieder-, Ritter und auch die Kreuzstr. darstellen. Die von drei von Dir angesprochenen Kritiker kann ich verstehen, der letzten "Krösche-Argumentation" vom Block ist eigentlich nichts entgegen zu setzen. Eigentlich, denn trotzdem frage ich mich immer, ob ich die elendigen "2011er bis 2019er-Jahre" von SA irgendwie mit irgendetwas vergleichen kann. Ich meine, dass jeder das Interview von Herrn Laufer bei der LZ mal genau verfolgen sollte. Zudem kann ich nur den Auftritt von SA bei Sky von letzten Freitag empfehlen: https://tv.sport1.de/mobile/player/player.php?id=c230029222

Da sind bei uns bei Weitem keine Ahnungslosen am Werke. Und es muss auch m. E. auch keiner glauben, dass man freiwillig mit nur drei oder 2,5 IV in die Saison gegangen ist. Es war eher zu dem Zeitpunkt nichts Vernünftiges oder Bezahlbares auf dem Markt. Situation jetzt: Amor Pieper vom Papier her höher einzuschätzen als Henry Weigelt. Den einen für 50T€ bis 2022 verpflichtet, den Henry für 1.200 T€ abgegeben. Über was muss man da noch diskutieren? Außer natürlich an der Niedern-, Ritter- und Kreuzstr.! Über irgendetwas muss man halt immer diskutieren. Ca. 250.000 Kommentare + Likes im Jahr müssen ja geschafft werden. ;-)

Fussball wohl doch Mathematik...

Gemäß dem Lippstädter Kalle ist Fussball in Bielefeld wohl doch Mathematik,wenn man den @Beutelippers Daten und vermeintlichen Fakten trauen darf....Ich erinnere mich ungerne an die Spiele nach dem Regensburg Spiel zu Hause.Was für persönliche Böcke waren dort zu bewundern, zeitweilig war es besser als das Original mit Fozzy Bär hinten drin.Keine Ahnung,jede Menge Fehler und dabei grenzdebil grinsend.Dabei wurde ja jeder Spieler vor Unterschrift hier auf Charakter getestet.10 Spiele mit Nullbock und Wahrnehmungsstörungen im Defensivverhalten kann man nicht subtrahieren und schon gar nicht schön rechnen.Wer hats verbockt,oder weiß Gott nicht, erfunden?Der Trainer,wer sonst...Ich bin diese Machenschaften leid und erwarte Leistung und das auch vom Sportchef..hat er wirklich alles gegeben?ich bin da anderer Meinung...

Die desaströse Bilanz des Führungsspielers Klos

Klos spielt zur Zeit überragend, sein Vertrag läuft aus. Die Ära des Führungsspielers Klos ist in den letzten 2,5 Jahren von lähmenden Konflikten zwischen der Mannschaft und verschiedenen Trainern (mind. Rehm und Saibene) geprägt, mindestens aber überschattet. Im Ergebnis dieser Konflikte stand mehrfach langanhaltender sportlicher Misserfolg, der 2017 beinahe zum Abstieg geführt hätte, der wiederum die Insolvenz des Vereins bedeutet hätte. Völlig unabhängig von möglichen Verfehlungen der jeweiligen Trainer ist ein solches von den Führungsspielern zuerst zu verantwortendes Konfliktverhalten der Mannschaft unreif, unprofessionell und verantwortungslos. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Konflikte muss man anders lösen, ohne die Existenz des Gesamtsystems Arminia oder auch nur die sportlichen Ziele des Vereins in einer Saison zu gefährden.
Klos ist daher für eine Einbindung in das Management des Vereins nach seiner sportlichen Laufbahn vollkommen ungeeignet. Von diesem Mann würde ich nicht mal eine einfache Haftpflicht-Versicherung kaufen.
Diejenigen Vereinsführer, die ein solches Verhalten von Führungsspielern dulden, sind als Anführer des Vereins völlig überfordert. Es mag sein, dass diese Überforderung von Laufer und Arabi den eingeschränkten Möglichkeiten eines finanziell so gut wie toten Vereins geschuldet war. Dieses "Zeitalter des Mangels" ist aber nun Geschichte. Der Verein und seine Fans haben einen solchen "Mist" nicht länger nötig und nicht länger verdient. Der letzte Herbst war eine regelrechte Schande für den Verein und seine Fans, überschattete auch die Auftriebswirkung der Sanierung. Der aktuelle Erfolg, jetzt auf einmal, fühlt sich daher an wie blanker Hohn. Die Arminia braucht offenbar für die neue Zeit nach dem Mangel neue Anführer: auf dem Platz und in der Führung. Klos im Management des Vereins: Nein danke!
Dass Arabi es maliziös lächelnd im TV als "besser so" darstellte, dass die Öffentlichkeit nicht alle Gründe für die Entlassung Saibenes kenne, konnte man wohl kaum anders als als rufschädigende Andeutung zu Lasten Saibenes verstehen. Das ist echt nicht mein Verein!
Jeff sass beim Spiel FC Basel - St. Gallen auf der Tribüne. Wir werden diesen Trainer im Europapokal wiedersehen, während Laufer, Arabi und Klos nach Sandhausen fahren.

Weil es nun nichts mehr zu meckern gibt, was natürlich ganz schlimm für den einen oder anderen Arbeitnehmer in dem einen oder anderen zwischen Niedern- und Ritterstraße angesiedelten Büro ist, hat ein Spaßanwalt nun noch einmal das wahre Saison-Ziel von Arminia in unsere Köpfe zurückgeholt: den Bundesliga-Aufstieg. Damit es wieder was zu meckern gibt, dem Umsatz zuliebe. Inzwischen könnte ich mit dieser Art von Humor und Trash-Unterhaltung gut leben, wenn es nicht drei mir persönlich bekannte User gäbe, die sich an einer regelrechten Hetzjagd gegen Samir Arabi beteiligt haben. Und da hört als
Armine für mich der Spaß auf, eine Sauerei bleibt eine Sauerei.

Daher sollte man einiges relativieren, die Zeit um 8 Jahre zurückdrehen und sich am Machbaren orientieren. Nur so zum Spaß, zumal einige der folgenden Passagen mit virtuellen Smileys versehen sind, denen mit dem Augenzwinkern. Zu Beginn der Saison 2011/12 war der SC Paderborn gestandener Zweitligist. Wie heute, so etwas nennt man Stagnation. Wir hingegen lagen am Boden, hatten nur zwei Spieler unter Vertrag, waren gebeutelter Neu-Drittligist und mussten uns hinter Preußen Münster und dem VfL Osnabrück einordnen. Stand heute, dürfen wir uns als Saisonziel setzen, die Paderborner sportlich noch einzuholen, was nicht völlig unrealisitisch ist. Der SCP spielt zuhause noch gegen HSV, Köln, St. Pauli und Heidenheim und muss noch nach Bielefeld. Unabhängig davon, was für uns noch möglich ist: die Behauptung, dass der SC Paderborn in den letzten 8 Jahren alles besser gemacht habe als wir, ist ein Märchen. Man könnte dem entgegenhalten, dass der SCP doch mit dem kleinsten Lizenzspieler-Etat in die Bundesliga aufgestiegen sei. Richtig, aber der SCP ist auch mit seinem größten Etat aller Zeiten in die 3. Liga abgestiegen und bis in die 4. Liga durchgereicht worden. Unser südlicher Nachbar liefert uns Blaupausen, wie man es gut machen kann. Aber auch, wie man alles Erreichte innerhalb kürzester Zeit wieder zerstören kann.

Innerhalb der Amtszeit von Samir Arabi haben sich Traditionsvereine wie Eintracht Braunschweig, Alemannia Aachen, 1. FC Kaiserslautern, Hansa Rostock, Karlsruher SC, 1860 München und Energie Cottbus in die Niederungen des deutschen Fußballs verabschiedet, trotz teilweise erheblich größerer Mittel. Vereine wie der VfL Osnabrück, Kickers Offenbach, 1. FC Saarbrücken, Preußen Münster oder RW Oberhausen sind deutlich hinter uns zurückgeblieben. Dazu haben wir uns an Vereine wie Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue, Union Berlin, FC St. Pauli, Greuther Fürth, MSV Duisburg, VfL Bochum und den FC Ingolstadt wieder herangerobbt oder sogar überholt.

Über Darmstadt 98, SV Sandhausen, 1. FC Heidenheim, Holstein Kiel und Jahn Regensburg müssen wir diskutieren. Darmstadt lasse ich außen vor. Hier haben die berühmten fehlenden Zentimeter oder Sekunden des Fußballs hüben jahrelange Arbeit zerstört und drüben eine nicht planbare Entwicklung ernöglicht. Sandhausen, Heidenheim und Regensburg haben es gut bis besser gemacht, wobei Heidenheim und Regensburg Vorteile wegen des Stadions hatten. Einzig Holstein Kiel hat es klar besser gemacht, aber der Zeitraum des Erfolgs ist für eine umfassende Beurteilung etwas zu kurz. Fazit: 21 Vereine haben ihre Möglichkeiten nicht besser oder erheblich schlechter als Arminia genutzt, drei Vereine haben erstaunlich gut gearbeitet, gemessen an den Voraussetzungen, einer hat uns, Stand heute, überholt.

So viel zu den Fakten, die jeder überprüfen kann. Dennoch muss Kritik erlaubt sein. Leicht aufgeblähte, bis auf den letzten Cent ausgereizte Kader, das Ausgeben von sportlichen Zielen ohne die dazu passende Personalpolitik (Rehm-"Ära"), fehlende Transferüberschüsse, stattdessen wiederholt Rentenverträge für Alt-Stars, zu wenige eingebundene Arminia-Spieler nach der Karriere oder die diesjährige Architektur des Kaders, die zur Winterpause korrigiert wurde. Über ellenlange Listen von angeblichen Arabi-Flops kann ich nur lachen. Wenn ein Kader 28 Spieler umfasst, ist die Erkenntnis banal, dass auch Ergänzungsspieler im Kader stehen müssen, die gerade für Arminia Bielefeld nur kleines Geld kosten dürfen. Um die Fans zu charakterisieren, die die gesamte Personalpolitik des Vereins allein Arabi zuschreiben, möchte ich einen Spruch eines der führenden Köpfe des Meinungsmacherinstituts, Quadrat-Michi (oder das doppelte Michelchen?), bemühen: wer das glaubt, glaubt auch, dass nur ein Weihnachtsmann alle Geschenke bringt.

Vertragsagumente

Jetzt ist der mannschaftliche Wille wieder da .Gegen Fürth ,Aue ,Duisburg 2 x ,St. Pauli .Ingolstadt bis zur letztendlich es Demontage der Trainers gegen Sandhausen..Ohne diese Bockigkeiten wäre Arminia ganz vorne dabei .
Wenn Brandy ,Börner ,Nöthe ,Salger Anschlussverträge erhalten verstehe ich die Welt nicht mehr ,Klos mit seinen Charakterschwankungen darf nur einen 1 Jahresvertrag mit Option für ein weiteres Jahr je nach Einsätze .
Wenn man sich wieder auf langfristige Vertäge einlässt geht das Theater von Neuem los .
Man muss sehen ob Spieler nicht wollen oder nicht können .
Das die Mannschaft kann sieht man jetzt . Die Spieler spielen nicht für Jeff Sabaine oder Uwe Neuhaus sondern für Arminia Bielefeld . Jeder Einzelne sollte sich mal hinterfragen , ob er in der kritischen Phase alles gegeben hat ,

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