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Do., 18.04.2019

Armine will seinen Startelfplatz zurück – Edmundsson trainiert erstmals wieder voll mit Lucoqui bietet sich an

Auf St. Pauli war Anderson Lucoqui (links, gegen Ryo Miyaichi) nur Joker. Sonntag will der Armine wieder beginnen.

Auf St. Pauli war Anderson Lucoqui (links, gegen Ryo Miyaichi) nur Joker. Sonntag will der Armine wieder beginnen. Foto: imago

Von Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB). Als Florian Hartherz schon in seinem Auto vom Trainingsgelände rauschte, konnte Anderson Lucoqui noch eine Stunde auf sich aufmerksam machen. Vor dem Zweitligaspiel von Arminia Bielefeld gegen den FC Ingolstadt am Sonntag (13.30 Uhr, Schüco-Arena) bangt Hartherz um seinen Einsatz als Linksverteidiger, Lucoqui steht als Ersatz Gewehr bei Fuß.

Nachdem er drei Mal in Folge in der Startelf gestanden hatte, musste Lucoqui am vergangenen Sonntag beim Spiel auf St. Pauli (1:1) wieder auf die Bank, Hartherz begann. »Jeder Spieler ist enttäuscht, wenn er nicht anfängt. Und ein bisschen mehr, wenn er die Spiele davor gemacht hat. Aber die Enttäuschung war nur kurz, denn man will ja, dass die Mannschaft gewinnt. Und wenn der Trainer Ideen hat, wie es besser passen könnte, muss man das akzeptieren«, sagte Lucoqui gestern nach zwei Stunden Training.

Hartherz (25) hatte sich in Hamburg eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. Er musste in der 68. Minute ausgewechselt werden und seinem vier Jahre jüngeren Konkurrenten Platz machen. Gestern konnte der gebürtige Offenbacher nicht mit der Mannschaft auf den Platz, er fuhr nur Fahrrad. Ob er bis Ostersonntag fit wird, ist offen. Lucoqui fühlt mit seinem Teamkollegen. »Ich hoffe, dass Flo nicht schwerer verletzt ist, denn das wünscht man ja keinem Mitspieler. Aber unabhängig davon, ob er fit ist oder nicht, will ich mich dem Trainer so anbieten, dass die Entscheidung für die Startelf auf mich fällt. Es ist ein besseres Gefühl, zu spielen, weil ich mich angeboten habe, als zu spielen, weil jemand verletzt ist«, sagte der Ende August von Fortuna Düsseldorf zum DSC gewechselte Linksfuß.

»Fast die letzte Chance« für Ingolstadt

Während die Arminen (39 Punkte) befreit aufspielen und am 30. Spieltag im günstigsten Fall auch letzte theoretische Zweifel am Klassenerhalt ausräumen können, geht es für den Tabellenvorletzten aus Ingolstadt (23) ums Überleben in der 2. Liga. »Das wird ein schwieriges Spiel, denn für Ingolstadt ist es fast die letzte Chance. Aber wir sind qualitativ sehr gut, gerade in der Rückrunde. Wenn wir das ganze Spiel so spielen wie in der ersten Halbzeit auf St. Pauli, werden wir gewinnen«, ist Lucoqui überzeugt.

Arminia ist mit 21 Punkten aus zwölf Spielen Dritter der Rückrundentabelle. Lucoqui: »In der Winterpause konnten wir uns neu formieren. Durch die drei Siege zum Start hatten wir eine breitere Brust. Wir müssen es jetzt bis zum Ende durchziehen. Wir wollen alle restlichen Spiele gewinnen und mit Blick auf die neue Saison zeigen, dass wir noch einiges vorhaben.«

Edmundsson wieder im Training

Joan Simun Edmundsson, der aufgrund einer Bänderzerrung im Knie seit mehr als drei Wochen kürzertreten musste, absolvierte am Mittwoch erstmals wieder das komplette Mannschaftstraining.

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