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Sa., 04.05.2019

Kommentar zum OWL-Derby Verkehrte Welt

Arminias Fabian Klos (links) schirmt den Ball vor Paderborns Uwe Hünemeier ab.

Arminias Fabian Klos (links) schirmt den Ball vor Paderborns Uwe Hünemeier ab. Foto: Thomas F. Starke

Von Peter Klute

Zuallererst gehen die besten Genesungswünsche an Cedric Brunner. Die Gesundheit des verletzt vom Platz getragenen Bielefelders steht über allem. Sportlich bleibt die Alm für den SC Paderborn eine unüberwindbare Festung (14 Spiele ohne Sieg). Dabei war die Chance selten so groß wie diesmal .

Die Angebote der Arminen waren zahlreich und großzügig. Aber der einstige kleine und inzwischen so aufmüpfige Nachbar nahm sie nicht an, weil er eine seiner schwächsten Leistungen zeigte . Warum auch immer. Statt Platz zwei zu festigen und die Konkurrenz mit einem vorgelegten Dreier noch mehr unter Druck zu setzen, könnte der SCP nach Ende seiner Serie (sechsmal ungeschlagen) bis Sonntag auf Platz vier zurückfallen. So gingen bei den Paderbornern, die die positivste Überraschung der Liga sind, die Köpfe nach unten. Und die Bielefelder, die erst vor einer Woche die Klasse sicherten, jubelten. Verkehrte Welt. Das gibt es nur in einem Derby, Dortmund gegen Schalke lässt grüßen. Im direkten Duell ist Arminia nach dem 2:2 im Hinspiel Ostwestfalens Nummer eins. In der Tabelle bleibt es der SCP, der immer noch aus eigener Kraft aufsteigen kann.

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