Gastverein FC St. Pauli bezeichnet das Vorgehen der Polizisten als rechtswidrig
Nach Arminia-Spiel: Strafanzeige gegen Bundespolizei

Bielefeld (WB). Der FC St. Pauli hat nach der Partie bei Arminia Bielefeld im vergangenen November ein juristisches Gutachten in Auftrag gegeben und Strafanzeige gegen die Einsatzleitung der Bundespolizei gestellt.

Mittwoch, 15.05.2019, 13:32 Uhr aktualisiert: 15.05.2019, 18:00 Uhr
Die St. Pauli Fans am 4. November in der Bielefelder Schüco-Arena. Foto: Thomas F. Starke
Die St. Pauli Fans am 4. November in der Bielefelder Schüco-Arena. Foto: Thomas F. Starke

 Nach Ansicht des FC St. Pauli seien 250 Fans »ohne ersichtlichen Grund« mehrere Stunden eingekesselt worden. Zudem sollen bereits kontrollierte Personen am Besuch des Spiels gehindert worden sein. »Es war für die Verantwortlichen des FC St. Pauli nicht ersichtlich, dass die Maßnahmen durch eine Rechtsgrundlage gedeckt waren«, schreibt der FC St. Pauli auf seiner Homepage.

 Direkt nach dem Spiel hatten der FC St. Pauli und der Fanladen St. Pauli das Verhalten der Bielefelder Polizei scharf kritisiert. Der Verein beauftragte deshalb eine Anwaltskanzlei, die diese Vorfälle überprüfen sollte und nun ein entsprechendes Gutachten erstellt hat.

Hier geht's zum anwaltlichen Gutachten.

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