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Sa., 18.05.2019

Gegen Kiel begann Arminias Erfolgsserie unter Trainer Neuhaus – mit Videos Der Kreis schließt sich

15. Dezember 2018: Uwe Neuhaus (links, mit Co-Trainer Peter Nemeth) bei seinem Arminia-Debüt in Kiel.

15. Dezember 2018: Uwe Neuhaus (links, mit Co-Trainer Peter Nemeth) bei seinem Arminia-Debüt in Kiel. Foto: Thomas F. Starke

Von Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB). Es begann in Kiel, es endet gegen Kiel. Das erste Spiel von Uwe Neuhaus als Trainer von Arminia Bielefeld am 15. Dezember gewann der DSC in Kiel 2:1. Am Sonntag (15.30 Uhr, Schüco-Arena) schließt sich der Kreis, gegen die KSV Holstein absolviert Arminia das letzte Spiel dieser Saison.

Neuhaus kann kaum glauben, dass schon ein halbes Jahr um ist. »Die Zeit ist rasend schnell vergangen. Eigentlich bin ich doch erst vor Kurzem hier angekommen...«, sagte der 59-Jährige am Freitag.

»Es waren erfolgreiche Monate. Deshalb herrscht Zufriedenheit bei mir. Wir wünschen uns alle zum Abschluss einen Sieg gegen Kiel. Das würde das halbe Jahr abrunden.« Und für die TV-Geldverteilung ist jede Verbesserung in der Tabelle wichtig.

31 Punkte in 17 Spielen

Er gehe davon aus, dass seine Mannschaft noch mal »alles investieren wird. Wenn wir gewinnen, sind wir die zweitbeste Rückrundenmannschaft. Das ist zwar kein Titel, dafür kann man sich nichts kaufen, aber es ist schon aussagekräftig. Damit kann man sich Respekt verschaffen«, sagte Neuhaus und meinte mit Blick auf die kommende Spielzeit: »Wir würden uns mit einem Sieg einen höheren Erwartungsdruck für die neue Saison erarbeiten, aber das nähmen wir gerne in Kauf.«

In den bisher 17 Spielen unter Neuhaus, der Mitte Dezember Jeff Saibene abgelöst hatte, holten die Arminen 31 Punkte. Das sind im Schnitt 1,8 Punkte pro Partie. Hochgerechnet auf eine Saison wären das 61 Zähler. Mit so einer Ausbeute stünden die Aufstiegschancen sicher sehr gut. Doch Vorsicht: Die Vorsaison hatte der DSC bekanntlich als Vierter abgeschlossen, der Start in die aktuelle Spielzeit war auch gut, aber dann ging es rapide bergab – bis Neuhaus übernahm.

Die Saison muss weiter geplant werden

Der Coach hätte auch nichts dagegen, wenn die Saison noch ein bisschen weiterginge. Zum einen, weil es gerade gut läuft. Zum anderen, weil er trotz der intensiven Arminia-Zeit noch genug Energie hätte, wie er sagte. »Vor den sechs Monaten hier hatte ich genug Zeit, um Kraft zu tanken. Erfolgreiche Phasen sind sowieso immer einfacher zu überstehen. Von daher könnte ich sicher noch ein bisschen länger machen. Aber es ist ja nicht nötig.«

Nach dem Kiel-Spiel verabschiedet sich Neuhaus nicht direkt in den Urlaub, die neue Saison muss weiter geplant werden. Ob Stephan Salger beim DSC bleibt, wollte der Trainer am Freitag nicht verraten. Gegen Kiel dürfte der 29-Jährige, dessen Vertrag ausläuft, vermutlich wieder auf der Bank Platz nehmen. Nicht, dass Salger beim 3:0 in der Vorwoche in Sandhausen enttäuscht hätte. Aber Manuel Prietl kehrt nach seiner Gelbsperre zurück und »wird wieder in die Mannschaft kommen«, wie Neuhaus erklärte. Zudem verriet der Coach, dass Tom Schütz erneut als Rechtsverteidiger auflaufen werde. Viele Gründe, die Startelf zu verändern, habe er nicht, so Neuhaus.

Ein Teil der DSC-Profis lässt die Saison übrigens während einer zweitägigen Mannschaftsfahrt nach Mallorca noch mal Revue passieren.

So könnten sie spielen

Ortega Moreno - Schütz, Behrendt, Pieper, Lucoqui - Prietl - Yabo, Weihrauch - Clauss (Edmundsson), Klos, Voglsammer

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