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Mi., 12.06.2019

Luxemburger unterschreibt beim Zweitliga-Absteiger bis 2021 Saibene wird Trainer in Ingolstadt

Muss in Ingolstadt eine neue Mannschaft formen: Ex-Armine Jeff Saibene.

Muss in Ingolstadt eine neue Mannschaft formen: Ex-Armine Jeff Saibene. Foto: Thomas F. Starke

Ingolstadt (WB/paul). Ex-DSC-Coach Jeff Saibene übernimmt das Traineramt bei Drittligist FC Ingolstadt. Der Luxemburger hat einen Vertrag bis 2021 unterschrieben, wie der FCI am Mittwoch mitteilte.

In der Vorwoche einigte sich Saibene mit Arminia Bielefeld auf eine sofortige Vertragsauflösung. Bis Dezember 2018 war der 50-Jährige Cheftrainer beim DSC, den er im März 2017 übernahm und vor dem Abstieg in die 3. Liga bewahrte. In der Folgespielzeit erreichte Saibene den vierten Tabellenplatz. Bei insgesamt 62 Zweitligapartien stand er in der Verantwortung.

»Mit Jeff haben wir dabei einen ausgewiesenen Fachmann von unserem Weg überzeugen können. Er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein Team formen kann und in seinem Handeln sehr klar ist«, kommentiert Ingolstadts Sportdirektor Michael Henke die Verpflichtung.

Saibene freut sich auf die anstehende Aufgabe: »Ich kann es kaum erwarten, die Spieler und den gesamten Verein kennenzulernen. Fest steht jedoch auch, dass wir viel Arbeit vor uns haben, alle gemeinsam an einem Strang ziehen werden und die 3. Liga ab dem ersten Tag voll annehmen müssen.«

Wiedersehen mit Kerschbaumer

Beim FCI trifft Saibene auch auf einen ehemaligen Weggefährten. Mittelfeldspieler Konstantin Kerschbaumer steht bei den Schanzern noch bis 2021 unter Vertrag. Die damalige Leihgabe des FC Brentford (England) avancierte in der Spielzeit 2017/18 zum Leistungsträger in Bielefeld (31 Einsätze, acht Tore). Im vergangenen Sommer wechselte er von Stammverein Brentford nach Ingolstadt.

Konstantin Kerschbaumer und Jeff Saibene könnten künftig wieder gemeinsam jubeln. Foto: Thomas F. Starke

Kommentare

Mehr verdient !

Ich bin der Meinung er hätte mehr verdient als Liga 3. Auch qualitativ ist er sicher eher eine Liga höher anzusiedeln. Aber Ingolstadt zahlt ja anscheinend recht gut und mehr als Arminia (siehe K. Kerschbaumer). Die Stimmung und Atmosphäre wie auf der "Alm" wird aber auch Saibene dort nicht erreichen und auslösen können. Das wird im kommenden Jahr eine starke dritte Liga mit 9 ehemaligen Erstligisten.

1 Kommentare

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