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Fr., 05.07.2019

Der neue dritte Torwart von Arminia Bielefeld spricht über seine Vorbilder – mit Video Kiss möchte Gulacsi nacheifern

Agoston Kiss ist der neue dritte DSC-Torwart.

Agoston Kiss ist der neue dritte DSC-Torwart. Foto: Thomas F. Starke

Scheffau (WB). Der beste Torwart der vergangenen Bundesligasaison war ein Ungar. Peter Gulacsi spielte bei RB Leipzig eine her­ausragende Saison. Kein Wunder, dass er auch als Vorbild für Arminia Bielefelds 18-jährigen Neuzugang Agoston Kiss dient. Wenngleich der neue dritte Torwart des DSC, der vom ungarischen Klub Haladás Szombathely nach Ostwestfalen kam, einen anderen Schlussmann noch besser findet.

»Mein Vorbild ist der Belgier Thibaut Courtois von Real Madrid«, sagt Kiss, der im Oktober ein Probetraining in Bielefeld absolvierte und die Verantwortlichen überzeugen konnte, während des Trainingslagers in Scheffau.

Der Juniorennationalspieler (seit der U16) ist für eine Saison ausgeliehen, Arminia besitzt eine Kaufoption. Torwarttrainer Marco Kostmann sagte nach der Verpflichtung: »Agoston hat im Probetraining bei uns menschlich und sportlich voll überzeugt. Er ist erstaunlich weit für sein Alter und spricht fließend Deutsch. Wir sind überzeugt, dass wir mit seiner Verpflichtung auf der Torhüterposition im Profi- und U19-Bereich über ein leistungsstarkes Gesamtteam verfügen werden.«

An Selbstvertrauen mangelt es Kiss nicht. »Mein Ziel ist die Bundesliga«, sagt der junge Keeper, der beim DSC in der kommenden Saison in der U19-Bundesliga zum Einsatz kommen und bei den Profis trainieren soll. »Ich möchte immer 100 Prozent geben und nach dem einen Jahr gerne noch zwei Jahre länger bleiben«, sagt Kiss. An Stefan Ortega Moreno und dessen Stellvertreter Philipp Klewin führt aber derzeit kein Weg vorbei. Nikolai Rehnen soll erneut möglichst an einen Drittligisten verliehen werden. Alle vier werden derzeit in Österreich von Kostmann trainiert. »In Ungarn habe ich auch bei der ersten Mannschaft trainiert. Aber hier ist es noch mal viel intensiver, man muss sich mehr konzentrieren. Das ist natürlich anstrengend«, gibt Kiss zu, der aber auch betont, dass das Kostmann-Training ein Grund für seinen Wechsel nach Bielefeld gewesen sei. Hinzu kommt die Sprache. Der 19-Jährige hat in der Schule acht Jahre Deutsch gelernt. In Bielefeld bekommt er Sprachunterricht, den er gemeinsam mit dem Färinger Joan Simun Edmundsson absolviert.

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