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Mi., 17.07.2019

Boxer rührt Werbetrommel für Bielefelds Pokalgegner Viktoria Abraham »droht« Arminia

Arthur Abraham ist Fan von Viktoria Berlin.

Arthur Abraham ist Fan von Viktoria Berlin. Foto: dpa

Bielefeld/Berlin (WB/jen). Dass Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld die Auftaktpartie der Saison 2019/20 gegen den FC St. Pauli (29. Juli, 20.30 Uhr) vor 20.000 und mehr Zuschauern bestreitet, ist sehr wahrscheinlich.

Eher ungewöhnlich wäre es, sollten auch zum Erstrundenspiel des DSC im DFB-Pokal 20.000 Fans kommen. Doch genau diesen Plan verfolgt der Regionalligist Viktoria Berlin. Unter dem Motto »#20.000FürViktoria« will der Hauptstadtklub viele Berliner mobilisieren und setzt dabei auf prominente Unterstützer.

So rührt auch der frühere Box-Weltmeister Arthur Abraham die Werbetrommel für den Außenseiter. Der 39-Jährige will am 10. August (Anstoß um 15.30 Uhr) selbst in den Berliner Jahn-Sportpark kommen und die Viktoria anfeuern. »Da steht eine junge Mannschaft auf dem Platz, die mit 20.000 Zuschauern im Rücken Mauern einreißen kann. Wenn ganz Berlin am 10. August ein Viktorianer ist, werden wir die Mannschaft in die 2. Runde des Pokals durchboxen und Bielefeld k.o. spielen«, wird Abraham auf der Internetseite der Viktoria zitiert.

Und auch Mittelfeldspieler Christoph Menz, der auf 106 Zweitliga- und 162 Drittligaspiele verweisen kann, traut sich und seiner Mannschaft den Sieg gegen Arminia zu. »Der Pokal schreibt seine eigenen Gesetze. Wir werden den Fans eine Pokalschlacht liefern und uns zu 100 Prozent für ganz Berlin reinhängen. Am 10. August werden die Emotionen hochkochen«, so der 30-Jährige.

2014 spielte Viktoria vor mehr als 10.500 Zuschauern im Jahn-Sportpark (Kapazität knapp 20.000 Plätze) im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt und verlor 0:2. Mit Preisen ab 14 Euro sollen nun noch mehr Zuschauer angelockt werden. Generell haben die Viktorianer große Ziele. »Wir wollen mittelfristig neben Hertha und Union als dritter Berliner Verein im deutschen Profifußball mitmischen. Der Pokal ist ein super Vehikel, um uns zu beweisen und uns einem breiten Berliner Publikum zu präsentieren«, erklärt Sportdirektor Rocco Teichmann.

Die Arminen ihrerseits wollen in Berlin nicht stolpern und zumindest mit einem blauen Auge davon kommen.

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