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Do., 18.07.2019

Ehemaliger Arminia-Manager unter Betrugsverdacht Lamm vor Gericht

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Mannheim (WB). Schwere Vorwürfe gegen Rüdiger Lamm, den ehemaligen Manager von Arminia Bielefeld. Wegen Betrugs in einem besonders schweren Fall zu seiner Zeit als Berater und Manager des SV Waldhof Mannheim muss sich Lamm am kommenden Mittwoch vor dem Landgericht verantworten.

Sieben (!) Jahre, nachdem die Staatsanwaltschaft gegen ihn und zwei Männer Anklage erhoben hatte. Das berichtet der »Mannheimer Morgen«. Hintergrund des Prozess. sind Unregelmäßigkeiten beim Bau des Fußball-Jugendförderzentrums des Vereins Ende 2006.

Laut Staatsanwaltschaft hatte sich ein Generalunternehmer nach Kontaktaufnahme durch zwei von Lamm beauftragte Geschäftsleute aus Offenbach bereit erklärt, das Förderzentrum für 665.000 Euro zu bauen, tatsächlich aber ein Angebot in Höhe von 1,15 Millionen Euro netto vorzulegen. Von der abgezweigten halben Million wollte sich Lamm laut Anklage 100.000 Euro selbst gönnen, weitere 100.000 Euro sollten an die Offenbacher gehen. Der Rest in Höhe von 300.000 Euro sollte mit Unterstützung der Mitangeklagten über Sponsoringverträge an den Verein zurückfließen.

Geld abgezweigt

Wie die Staatsanwaltschaft weiter ausführt, sollen Rüdiger Lamm 69.500 Euro und die mitangeklagten Offenbacher jeweils 15.000 Euro für angebliche Beraterverträge erhalten haben.

Dass Lamm und den beiden Mitangeklagten erst jetzt der Prozess gemacht wird, begründete ein Sprecher des Landgerichts mit der Überlastung der Richter.

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