65-Jähriger zieht sich den Spott der neuen Trainer-Generation zu
»Zettel-Ewald«: Ex-Bundesliga-Trainer Lienen klagt über Mailflut

Kassel/Bielefeld (WB/dpa). »Zettel-Ewald« Lienen muss sich im digitalen Zeitalter aus der neuen Trainer-Generation Spott anhören.

Mittwoch, 31.07.2019, 12:47 Uhr aktualisiert: 31.07.2019, 20:40 Uhr
Ex-Armine Ewald Lienen hat sich über viele Mails beklagt, die er immer wieder von Personen erhalte - die nur drei Türen weiter säßen. Foto: dpa
Ex-Armine Ewald Lienen hat sich über viele Mails beklagt, die er immer wieder von Personen erhalte - die nur drei Türen weiter säßen. Foto: dpa

Der langjährige Bundesliga-Coach und frühere Spieler von Arminia Bielefeld beschwerte sich bei einer Podiumsdiskussion des Trainerkongresses des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer am Mittwoch in Kassel über die vielen Mails, die er immer wieder von Personen erhalte, die nur drei Türen weiter säßen.

»47 Zettel jede Woche« – launiger Seitenhieb von Mainz-Coach Schwarz

Der Mainzer Bundesliga-Coach Sandro Schwarz (40) gab dem 25 Jahre älteren Technischen Direktor von Zweitligist FC St. Pauli einen launigen Seitenhieb mit: »Das sagt ausgerechnet der Mann, der 47 Zettel schreibt jede Woche.«

»Das ist ja nur für mich!«, verteidigte sich der aus Liemke (Kreis Gütersloh) stammende Lienen, der lange Jahre für Arminia Bielefeld spielte (1974 bis 1977, 1981 bis 1983) und den DSC zwischen 2010 und 2011 auch trainierte. Der frühere Coach – unter anderem auch von Borussia Mönchengladbach, Hannover 96 und 1. FC Köln – hat seinen Spitznamen daher, weil er sich auf der Trainerbank immer eifrig Notizen machte.

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