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Sa., 10.08.2019

DFB-Pokal: Arminia Bielefeld spielt auswärts beim FC Viktoria Berlin Keine Experimente

Spielt Joakim Nilsson (rechts) erstmals von Beginn an? Er ist zumindest eine Option, doch DSC-Trainer Uwe Neuhaus will im Pokal gegen Viktoria Berlin nicht viel rotieren.

Spielt Joakim Nilsson (rechts) erstmals von Beginn an? Er ist zumindest eine Option, doch DSC-Trainer Uwe Neuhaus will im Pokal gegen Viktoria Berlin nicht viel rotieren. Foto: Thomas F. Starke

Von Dirk Schuster

Bielefeld (WB). Wenn einer weiß, was am Samstag im Berliner Jahn-Sportpark auf den DSC Arminia zukommen kann, dann Uwe Neuhaus. Ein Jahr ist es her, seit der Coach mit seinem damaligen Klub Dynamo Dresden in der ersten DFB-Pokalrunde beim SV Rödinghausen hängenblieb (2:3 nach Verlängerung).

Das Aus des Zweit- beim Viertligisten – es führte Neuhaus nach Bielefeld. Der Trainer verlor in Dresden seinen Job. Ein paar Monate später fragte Arminia bei ihm an. Neuhaus sagte zu. Und nun lautet die Konstellation vor seinem ersten DFB-Pokalspiel mit dem DSC beim FC Viktoria Berlin erneut: 4. Liga gegen 2. Liga.

Debakel verhindern

»Jedes Jahr erleben Mannschaften in der ersten Runde ihr Debakel. Das gilt es zu verhindern«, fordert der Coach. Von einer großen Rotation im Vergleich zur Liga sieht der 59-Jährige ab, »der eine oder andere hat es aber schon verdient, dass er sich zeigen kann«. Ob der neue Innenverteidiger Joakim Nilsson dazu zählen wird? Neuhaus: »Wir haben ihn verpflichtet, damit er irgendwann spielt. Aber Joakim ist recht spät zu uns gestoßen, dann kam die Geburt seines Sohnes – dadurch hat er sehr viel Zeit verloren. Er hat ja selbst gesagt, dass er Zeit gebraucht hat, um die Abläufe und die Spielweise kennenzulernen.« Wahrscheinlich benötige er »immer noch ein bisschen Zeit, um sich restlos wohlzufühlen. Aber er ist auf einem guten Weg.«

Nicht viele Veränderungen

Vielleicht Nilsson, vielleicht noch ein, zwei andere – mehr wird Neuhaus nicht verändern, denn: »Das ist nicht das Spiel, um zu sagen: Gegen einen Regionalligisten können wir ein bisschen was ausprobieren. Wenn ich dieses Zeichen gebe und die Mannschaft nur einen Bruchteil davon übernimmt, sind wir schon auf der Verliererstraße.« 

5000 Karten hat der Regionalliga-Zehnte bislang verkauft, 1500 an die Fans des Favoriten. Neuhaus nimmt diese Rolle an: »Wir entscheiden, zu wessen Gunsten das Spiel ausgeht.« Berlins Coach Benedetto Muzzicato hofft dennoch auf die Überraschung: »Wir müssen Mut haben, den Gegner zu stressen. Dann können wir gewinnen.« Und weil Neuhaus nunmal weiß, was alles möglich ist, betont er: »Es geht nicht um 3:0, 4:0 oder 5:0, sondern einzig und allein ums Weiterkommen.«

Der DSC spielt am Samstag, 15.30 Uhr, beim FC Viktoria Berlin. 

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