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Mo., 19.08.2019

Hartel zahlt Vertrauen zurück – Nilsson trifft beim Heimdebüt Die Neuzugänge überzeugen

Gut gemacht: Trainer Uwe Neuhaus drückt den starken Marcel Hartel fest an seine Brust.

Gut gemacht: Trainer Uwe Neuhaus drückt den starken Marcel Hartel fest an seine Brust. Foto: Starke

Bielefeld (WB/dis). Aufgedrängt hatte Marcel Hartel sich mit seiner Leistung im Pokalspiel bei Viktoria Berlin für weitere Starteinsätze nun nicht gerade. Arminia-Trainer Uwe Neuhaus aber gab ihm auch gegen Aue eine Chance. Der Offensivspieler zahlte das Vertrauen mit einer ganz starken Vorstellung zurück.

»Marcel hat immer wieder Akzente setzen können, hat sich immer wieder im Eins-gegen-Einsdurchgesetzt«, lobte Neuhaus den 23-Jährigen und meinte: »Natürlich hat er auch weiterhin noch Luft nach oben. Aber es war eine gelungene Vorstellung.« Was es bei Hartel noch zu verbessern gebe, wurde Neuhaus gefragt. »Auf seiner Position muss man das eine oder andere Törchen schießen. Das muss nicht immer gleich im ersten Heimspiel passieren. Aber so gesehen ist schon noch etwas Luft.«

Hartel (kam im Sommer von Erstligaaufsteiger Union Berlin) lieferte die stärkste Laufleistung aller Arminen (12,3 km) und war damit sogar noch mehr unterwegs als Dauerläufer Manuel Prietl (11,9 km). »Prietl habe ich ein bisschen gebunden, der durfte nicht so wie sonst«, erklärte Neuhaus. Er habe den Österreicher als Absicherung gebraucht: »Weil wir sehr offensiv angelaufen sind, sollte Manuel das Zentrum schließen.«

Nilsson schwärmt von der Kulisse

Um die Mitte dicht zu halten, war auch Joakim Nilsson gefordert. Der andere Neuzugang neben Hartel, für den die Arminen im Sommer entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten eine Ablösesumme bezahlt haben, bildete gemeinsam mit Brian Behrendt die Innenverteidigung. Per Kopf brachte Nilsson den DSC bei seinem Zweitligadebüt nach einer Ecke von Joan Simun Edmundsson mit 1:0 in Führung. Nach der Partie schwärmte er: »Die Atmosphäre war fantastisch. Ich hatte Gänsehaut.« Im Vergleich zur schwedischen ersten Liga sei es »ein Unterschied wie Tag und Nacht. Man spürt die Fußballkultur in diesem Land, jeder hier liebt den Fußball.«

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