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Mi., 04.09.2019

Wie geht es nach 2020 bei Arminia weiter? Neuer Vertrag? »Sind mit Uwe sehr zufrieden«

Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer, Trainer Uwe Neuhaus und Sportgeschäftsführer Samir Arabi sind zufrieden.

Arminia-Präsident Hans-Jürgen Laufer, Trainer Uwe Neuhaus und Sportgeschäftsführer Samir Arabi sind zufrieden. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/dis). Neun Punkte hat Uwe Neuhaus mit dem DSC Arminia aus den ersten fünf Partien der laufenden Fußball-Zweitligasaison geholt. Das sind 1,8 Zähler im Schnitt. Bielefeld geht als ungeschlagener Tabellenfünfter in die erste Länderspielpause.

Und weil Neuhaus’ Vertrag am Ende dieser Spielzeit ausläuft, könnte so eine Pause für die Klubverantwortlichen ja eine ganz gute Gelegenheit sein, sich mit dem 59-Jährigen einmal über die Zeit nach Juni 2020 zu unterhalten. »Dem ist grundsätzlich nicht zu widersprechen«, sagt Samir Arabi, »aber das ist kein Thema, das wir in der Öffentlichkeit diskutieren«.

Arminias Sport-Geschäftsführer holte Neuhaus im Dezember vergangenen Jahres nach Bielefeld. In den 18 Partien bis zum Saisonende 2018/19 sammelte der DSC unter dem Nachfolger des zuvor entlassenen Jeff Saibene 34 Zähler – macht 1,9 Punkte pro Partie. Neuhaus hatte Arminia als einen Abstiegskandidaten übernommen und auf Abschlusstabellenplatz sieben geführt. Unter dem gebürtigen Hattinger punkten die Ostwestfalen bislang konstant im Stile eines Aufstiegsaspiranten.

Voglsammer zurück ins Training

Es darf demnach davon ausgegangen werden, dass die Arminen nicht mehr lange damit warten werden, die Gespräche über eine Verlängerung mit Neuhaus aufzunehmen. Zumal Arabi betont: »Wir sind mit Uwes Arbeit sehr zufrieden. Und ich denke, beide Seiten wissen sehr genau, was sie aneinander haben.«

Am Dienstag bat Neuhaus seine Profis nach dem freien Montag wieder zum Training. Nicht mit dabei war Andreas Voglsammer. Der Stürmer unterzog sich einer Weisheitszahn-Operation. Am Mittwoch soll der 27-Jährige wieder einsteigen.

Entwarnung gab die medizinische Abteilung derweil bereits bei jenen Spielern, die beim jüngsten 2:2 gegen Greuther Fürth verletzungsbedingt pausieren mussten. Während Nils Seufert am Dienstag wieder das komplette Mannschaftstraining absolvieren konnte, wirkten auch Tom Schütz und Patrick Weihrauch partiell bei der Einheit mit. Sven Schipplock dagegen musste aufgrund muskulärer Probleme aussetzen.

Kommentare

Manche mögen es tun

Es zahlt sich nun einmal nicht aus, Profis, die ihren Zenit lange überschritten haben, mit langfristigen Verträgen auszustatten. Eigentlich hätte Arminia aus der Vergangenheit gelernt haben müssen. Manche benötigen offensichtlich wohl etwas länger.Wenn ich jetzt lese, dass Herr Schipplock wieder muskuläre Probleme haben will, kann man sich denken, wie diese Geschichte ausgeht. Er hat aus seiner Sicht, wie auch Herr Brandy, alles richtig gemacht. Schämen dürfte man sich aber trotzdem.

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