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Do., 12.09.2019

Arminias Innenverteidiger stellt keine Stammplatzansprüche Pieper bleibt bescheiden

DSC-Innenverteidiger Amos Pieper

DSC-Innenverteidiger Amos Pieper Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen). Zurückhaltend, höflich, bescheiden: Diese Attribute treffen auf Arminia Bielefelds Innenverteidiger Amos Pieper auf jeden Fall zu. Deshalb nimmt es nicht Wunder, dass der 21-Jährige nicht viel darauf geben will, aktuell Stammspieler des Fußball-Zweitligisten zu sein. »Ich bin weit davon entfernt zu sagen, ich bin für die ganze Saison gesetzt«, sagt Pieper im Gespräch mit dem WESTFALEN-BLATT.

Durch die schwere Verletzung von Brian Behrendt (Kreuzbandriss am vierten Spieltag) kam Pieper von der Ersatzbank zurück auf den Rasen. Gleiches spielte sich bereits in der Vorsaison ab, kurioserweise ebenfalls in Regensburg. In der Winterpause war er von Borussia Dortmund II zum DSC gewechselt. Nachdem er in den ersten beiden Spielen nicht zum Einsatz kam, schlug seine Stunde am dritten Spieltag Anfang Februar. Behrendt verletzte sich, Pieper ersetzte ihn mit Beginn der zweiten Halbzeit und machte seine Sache sehr gut. Arminia siegte 3:0.

Hauptsächlich Ersatz

Danach war er aber erst mal wieder hauptsächlich Ersatz, ehe er am Ende der Saison dreimal zur Startelf gehörte. Jedes Mal siegte der DSC zu Null. Doch auch in der aktuellen Spielzeit war Geduld gefragt. In den ersten drei Ligapartien kam Pieper auf neun Einsatzminuten – dann verletzte sich Behrendt. Der neue Mann machte seine Sache beim 3:1-Sieg in Regensburg gut, doch mit Alex Perez holte Arminia einen neuen Innenverteidiger aus Spanien. Pieper nimmt es gelassen: »Konkurrenz ist immer da. Ich wurde damals auch geholt für den Fall, dass Brian etwas passiert.« Es wird spannend zu sehen sein, ob Pieper seinen Platz behält und Samstag (13 Uhr) bei Hannover 96 erneut zur Bielefelder Startformation gehört. Auf jeden Fall erwartet der Armine dort »ein richtiges Brett. Hannover ist eine Topmannschaft und gehört für mich zu den Aufstiegsfavoriten.«

Bei Sven Schipplock gab es am Mittwoch keine genaue Diagnose, woher die aktuellen Probleme rühren. Der Stürmer konnte – ebenso wie Nils Quaschner und Brian Behrendt – nicht mittrainieren. Es ist aber immerhin möglich, dass Schipplock am Donnerstag sein Aufbautraining fortsetzt. Bei 96 ist Neuzugang Dennis Aogo (erkrankt) für Samstag fraglich.

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