>

Mi., 18.09.2019

Arminias Mittelfeldspieler hat noch muskuläre Probleme Yabo fehlt weiter

Derzeit nicht für Arminia am Ball: Reinhold Yabo ist verletzt.

Derzeit nicht für Arminia am Ball: Reinhold Yabo ist verletzt. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen). Reinhold Yabo konnte entgegen der Hoffnung seines Trainers Uwe Neuhaus am Dienstag doch noch nicht wieder am Mannschaftstraining bei Arminia Bielefeld teilnehmen.

Der Mittelfeldspieler fällt aufgrund von muskulären Problemen weiter aus. Am vorigen Samstag, kurz nach dem 2:0 bei Hannover 96, hatte Neuhaus gesagt: »Bei Yabo ging es in Richtung Zerrung, aber es waren keine Strukturen kaputt. Ich hoffe, dass er am Dienstag wieder dabei ist.«

Doch so kam es nicht, und wann Yabo wieder ins Training einsteigen kann, ist nun erstmal offen. Damit könnte es für den 27-Jährigen ein Wettlauf mit der Zeit werden, schließlich steht bereits am Samstag (13 Uhr) das nächste Zweitligaspiel an, bei Aufsteiger SV Wehen Wiesbaden. Selbst wenn Yabo fit wird, wäre er aber wohl nicht zwangsläufig gesetzt. Schließlich hat Uwe Neuhaus nach dem Sieg in Hannover keinen offensichtlichen Grund, seine Startelf zu verändern. Bei den Niedersachsen hatte Joan Simun Edmundsson die frei gewordene Achterposition übernommen, als Rechtsaußen agierte Cebio Soukou.

Brunner eine Alternative?

Sollte Cedric Brunner, der in Hannover auf der Bank saß, wieder bei 100 Prozent sein, wäre der Schweizer auch wieder eine Alternative für die erste Elf. Der 25-Jährige könnte dann auf seine angestammte Position als Rechtsverteidiger zurückkehren. Damit wäre Jonathan Clauss wieder frei für den Posten als Rechtsaußen, was seinem Offensivdrang eher entspricht als seine eigentliche Position als Verteidiger. Zumal Hannover in den ersten 20 Minuten einige Angriffe über die rechte Bielefelder Seite initiierte.

Trotzdem hielten die Arminen stand und feierten am sechsten Spieltag ihre erste Partie ohne Gegentor. »Endlich mal ein Zu-Null-Spiel, das hilft der Hintermannschaft auch in den nächsten Spielen«, hatte Neuhaus gesagt. Seinen Anteil daran hatte Neuzugang Alex Perez, der in der Innenverteidigung neben dem Schweden Joakim Nilsson debütiert hatte. Neuhaus: »Nur weil es einmal zu Null geklappt hat, ist das keine Garantie für die nächsten Spiele. Da muss noch ein bisschen mehr Verständigung rein, da muss noch einiges zusammen wachsen.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6938264?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F