>

So., 06.10.2019

DSC-Verteidiger freut sich auf das Derby mit Arminia in Osnabrück Pieper: »Da geht es ordentlich ab«

Arminias Amos Pieper freut sich auf die Atmosphäre an der Bremer Brücke.

Arminias Amos Pieper freut sich auf die Atmosphäre an der Bremer Brücke. Foto: Thomas F. Starke

Von Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB). Die Gefahr, dass Amos Pieper am Montagabend im Derby beim VfL Osnabrück in der Sturmspitze auflaufen muss, ist gering. Trotz des Ausfalls von Fabian Klos hat Trainer Uwe Neuhaus Alternativen.

So muss er nicht auf den jungen Innenverteidiger zurückgreifen, um den Gelb-Rotgesperrten Kapitän zu ersetzen. Dabei wäre Pieper nicht der erste DSC-Abwehrspieler, der plötzlich und völlig unerwartet in der Sturmspitze aufgeboten wird. Gleiches war Manuel Hornig (von 2011 bis 2017 beim DSC) am 22. November 2013 widerfahren. Im Heimspiel gegen den VfL Bochum setzte Trainer Stefan Krämer seinen Innenverteidiger im Sturm ein. Die 16.731 Zuschauer staunten nicht schlecht. Nach sechs Niederlagen in Folge wollte Krämer etwas anders machen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kehrte der zuvor schwer verletzt fehlende Fabian Klos mit Gesichtsmaske zurück. Doch auch sein Comeback konnte die 0:2-Niederlage nicht verhindern.

So könnte Arminia stürmen

Am Montagabend (20.30 Uhr)  an der Bremer Brücke dürfte Andreas Voglsammer den  Platz von Klos in der Sturmmitte einnehmen. Links offensiv wäre Keanu Staude ein Kandidat für den dann vakanten Posten von Voglsammer. Amos Pieper wird derweil neben Joakim Nilsson in der Abwehrmitte stehen und versuchen, das zweite Zu-Null der laufenden Saison zu sichern.

Dass die  erste Niederlage dieser Spielzeit , das 0:1 am vorigen Spieltag gegen den VfB Stuttgart, noch negative Nachwehen haben könnte, glaubt Pieper nicht: »Natürlich war es bitter, aber es ist nicht mehr in unseren Köpfen. Wir haben auch viele Sachen mitgenommen, die gut waren. Gegen Wiesbaden hatten wir es ein bisschen vermissen lassen, hinten gut zu stehen. Auch in Unterzahl haben wir es dagegen Stuttgart nicht einfach gemacht. In der ersten Halbzeit hätten wir auch führen können.«

Der 21-Jährige freut sich schon auf die Atmosphäre an der Bremer Brücke, die er in einem Testspiel mit Borussia Dortmund einmal erlebt hat. »Es ist klein, aber oho. An der Bremer Brücke geht es ordentlich ab, und das wünscht man sich als Fußballer«, sagt Pieper.

Pieper lobt Osnabrück

Der Abwehrspieler denkt »nur von Spiel zu Spiel«, auch was  seinen eigenen Weg angeht. »Ich will erstmal bis zum Ende der Hinrunde so viel spielen wie es geht und versuchen, der Mannschaft zu helfen. Wir wollen, auch wenn wir jetzt das erste Mal verloren haben, erfolgreich bleiben und weiter die Punkte einfahren. Wir wollen unser Spiel, gerade von hinten heraus, weiter perfektionieren und fehlerfreier gestalten. Da trage ich auch einen großen Teil dazu bei, wenn ich spiele«, erklärt Pieper, der den morgigen Gegner lobt: »Sie haben es bisher gut gemacht, sie pressen ziemlich hoch, sie wollen guten Fußball spielen. Es ist nicht so wie in Wiesbaden, die tief stehen und lange Bälle spielen. Ich denke, es wird ein cooles Spiel.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6979009?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F