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Fr., 11.10.2019

Arminia Bielefelds Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek im Interview – mit Video »Wir wollen im oberen Drittel der 2. Liga mitspielen«

Markus Rejek (rechts) im Gespräch mit Redakteur Jens Brinkmeier.

Markus Rejek (rechts) im Gespräch mit Redakteur Jens Brinkmeier.

Bielefeld (WB/sba). Dass Arminia Bielefeld alles andere als langweilig ist, hat Markus Rejek schnell erfahren müssen. Kaum angetreten, musste der Finanz-Geschäftsführer den Klub vor der Insolvenz retten.

In seinen zwei Jahren beim Fußball-Zweitligisten hat der 51-Jährige bereits jede Menge erlebt: die Beinahe-Pleite im Dezember 2017, Abstiegskampf im Herbst 2018 und nun Aufstiegskampf in der laufenden Saison. Und es soll weiter bergauf gehen beim DSC, wie Rejek im Video-Interview verrät: »Wir wollen uns sportlich weiter stabilisieren, wir wollen weiter eine der Mannschaften sein, die im oberen Drittel der 2. Liga mitspielt.«

Rejek gilt zudem als Initiator für die Grüdung des »Bündnis Ostwestfalen«, einem Zusammenschluss ostwestfälischer Unternehmen, die Arminia im Winter 2017/18 wirtschaftlich gerettet haben. Ziel des Bündnis ist aktuell ein umfangreicher Austausch zwischen allen Partnern, wie Markus Rejek betont: »Die Geschichte ist so bislang einzigartig. Das gibt es nur in Bielefeld, in Owestfalen. Es macht total viel Freude und ist sehr erfolgreich.«

Das große Interview mit Arminias Finanz-Geschäftsführer lesen Sie in der Wochenendausgabe des WESTFALEN-BLATTS (12./13. Oktober).

Kommentare

Entrüstung ist lächerlich

Ein Euro Mehrpreis für den Stehplatz beim DFB Pokalspiel gegen Schalke: Na, wenn das nicht akzeptabel ist, dann weiß ich es auch nicht. Gut, die Sitzplatzpreise sind happig, bewegen sich aber im Rahmen dessen, was auch andere Vereine fordern. Dann trinkt man eben sein Bier zu Hause und verzichtet auf die Bratwurst. Bei 56 % Übergewichtigkeit in Deutschland tut man sogar noch etwas für die Gesundheit. Und an Formi gerichtet: Ein wahrer Fan schaut nicht auf einen Euro und schon gar nicht argumentiert er mit zündelnden Ultras. Und wer glaubt, die Inregressnahme solcher Leute sei zielführend, der glaubt auch, das Zitronenfalter Zitronen falten. Bei diesen Leuten gibt es nämlich nichts zu holen. Die Pyros werden von der Sozialhilfe bezahlt ! Schönen Sonntag.

Stehplätze kosten nur Geld!

Alles schön und gut, dass man sich nach außen defensiv gibt. Planbar sind Aufstiege mit unserem Budget eh nicht. Es gehört immer auch eine Portion Glück dazu.

Aber mit den Ticketpreisen bin ich absolut nicht einverstanden. Warum soll ich für die Steher draufzahlen? Wenn das so weiter geht, dann werde ich eben meine DK nicht verlängern. So lange, wie von den Stehblöcken die Einnahmen durch Pyro verbrannt werden, so lange bin ich nicht bereit, das auch noch mitzufinanzieren!

Der Verein könnte da sicherlich mehr entgegenwirken, wenn er denn wollte. Andere Vereine nehmen die Zündelköppe ja auch mehr und mehr in Regress. Bis dahin gilt: ich werde in Zukunft definitiv nicht mehr für die Steher draufzahlen!

2 Kommentare

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