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Fr., 18.10.2019

Rapolder hält Direktaufstieg für möglich – von Heesen lobt Klos Sie glauben an Arminia

Trainer Uwe Rapolder und Manager Thomas von Heesen führten Arminia 2004 in die Bundesliga.

Trainer Uwe Rapolder und Manager Thomas von Heesen führten Arminia 2004 in die Bundesliga. Foto: Stefan Hörttrich

Bielefeld (WB/dis). Kann Arminia Bielefeld in die Bundesliga aufsteigen? Nach gut einem Viertel der Saison belegt der DSC Relegationsrang drei – und könnte im für ihn günstigsten Fall mit einem Sieg am Montagabend im Topspiel gegen den Spitzenreiter Hamburger SV sogar die Tabellenführung übernehmen.

Da werden Erinnerungen wach an die bisher letzte Arminia-Saison, an deren Ende der Aufstieg in die 1. Liga stand. 2004 führten Sportchef Thomas von Heesen und Trainer Uwe Rapolder den DSC in die Beletage.

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Ich sehe keinen anderen Verein, der stärker ist als Bielefeld.

Uwe Rapolder

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Und beide sehen in der aktuellen Arminia und in ihren Nachfolgern Samir Arabi (40, Sportchef) und Uwe Neuhaus (59, Trainer) durchaus das Potenzial, im nächsten Jahr dem Coup von damals einen neuen folgen zu lassen. »Die Arminia wird mindestens Dritter. Ich glaube sogar an den direkten Aufstieg, weil die Mannschaft einfach homogen wirkt und auf einer Ebene wie der HSV und Stuttgart ist. Ich sehe keinen anderen Verein, der stärker ist als Bielefeld«, wird Rapolder (61) in der »Sport-Bild« zitiert.

Von Heesen (58) sieht in Stürmer Fabian Klos (31) und Trainer Uwe Neuhaus zwei Hauptverantwortliche für Arminias Aufschwung. Klos spiele »wieder eine Top-Rolle – auch als Leader. Und Uwe Neuhaus macht bisher einen tollen Job«, sagte er dem Magazin.

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Die Alm ist wieder eine Festung.

Uwe Rapolder

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Rapolder erklärt auch das Stadion und die Anhänger zu einem wesentlichen Faktor: »Hinzu kommen die wahnsinnig tollen Fans, die eine Mannschaft tragen. Die Alm ist wieder eine Festung.« Doch das ist allenfalls eine gefühlte Wahrheit. Von ihren bisher 18 Punkten holten die Bielefelder nur fünf zu Hause. Ein Sieg (gegen Aue), zwei Remis (gegen St. Pauli und Fürth) und eine Niederlage (gegen Stuttgart) reichen nur für Heimtabellenrang 13 – da ist noch Luft nach oben. Stellvertretend dafür stehen die sechs Saisontreffer von Andreas Voglsammer. Allein fünf davon gelangen dem Angreifer in der Fremde.

Da trifft es sich aus DSC-Sicht ganz gut, dass der HSV mit seinen sieben Auswärtspunkten eine nicht eben furchteinflößende Bilanz aufweist. Hinzu kommt, dass die Arminen seit der vergangenen Saison ja auch ganz genau wissen, dass sie vor einem Tabellenführer HSV keine Angst haben müssen. 2:0 gewannen die Ostwestfalen im Februar ihr Heimspiel gegen die Hanseaten. Anschließend war Hamburg zwar immer noch Erster. Am Ende aber wurde der HSV nur Vierter und verpasste den Aufstieg. Die Arminen hätten nichts dagegen, wenn es noch einmal so käme.

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