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Mi., 23.10.2019

Erstligist sucht Alternativen, falls Sportgeschäftsführer Veh im Sommer geht Arabi Kandidat in Köln?

Samir Arabi arbeitet seit März 2011 bei Arminia Bielefeld.

Samir Arabi arbeitet seit März 2011 bei Arminia Bielefeld. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen). Ist Arminia Bielefelds Sport-Geschäftsführer Samir Arabi ein Kandidat für denselben Posten beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln? Armin Veh, der diesen Job aktuell inne hat, hat angedeutet, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Laut »Kicker« wäre Arabi ein möglicher Nachfolger.

Arabi (40) ist seit März 2011 beim DSC Arminia, aktuell liegt Bielefeld auf dem dritten Platz der 2. Liga und gilt aus Aufstiegskandidat. Laut des »Kicker« war Arabi bereits im Spätherbst 2017 in Köln gehandelt worden, als der damalige Sportchef Jörg Schmadtke gehen musste. Der heutige FC-Vorstandsberater Dr. Jörg Jakobs arbeitete vor rund zehn Jahren mit Arabi bei Alemannia Aachen zusammen, der gebürtige Aachener Arabi war dort Scout. Von Aachen wechselte er nach Bielefeld.

Veh hatte Gerüchte über seinen bevorstehenden Abschied in der Sky-Sendung »Wontorra auf Tour« befeuert. Dort hatte der 58-Jährige gesagt: »Die Zukunft wird zeitnah entschieden. Möchte ich weiter an der Front stehen, möchte ich etwas anderes – oder eine Pause machen?«, äußerte Veh. Laut Bild-Zeitung stehe fest, dass Veh aufhöre. Nur wolle er das nicht vor den wichtigen Spielen gegen Mainz und Düsseldorf in der Liga sowie im DFB-Pokal in Saarbrücken öffentlich machen.

Arabi sagte am Mittwochabend gegenüber dem WESTFALEN-BLATT: »Wir haben hier in Bielefeld in den letzten Jahren eine sehr gute Entwicklung genommen. Nichts anderes als Arminia ist derzeit mein Thema. Wir haben wichtige Aufgaben vor uns, diesen widme ich mit voller Hingabe.«

Kommentare

Das ist ja mal 'ne gute Nachricht

Ich glaube, einen Weggang von Arabi würden nicht viele bedauern. Ein neuer Impuls täte Arminia gut. Möglichst ein Mann mit fachlicher Kompetenz und Empathie. Beides wird bei Vertragsgesprächen überaus geschätzt.

Win-Win

Mit anderen Worten: Arabi sagte nichts und wir wissen ja, das tut er gern.

Warum denn nicht nach Köln? Eine Win- Win- Situation für alle Seiten. Der FC bekommt jemanden mit Zweitliga- Erfahrung und Arminia täten ein paar frische Impulse ganz gut.

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