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Mi., 30.10.2019

Bielefelds Trainer Neuhaus hadert mit einer Abseitsentscheidung, Schalke-Coach Wagner beklagt Kontrollverlust »Wichtig für unseren weiteren Weg«

Die zweite Hälfte war von Zweikämpfen geprägt. Hier duellieren sich Armine Marcel Hartel (rechts) und Jonjoe Kenny.

Die zweite Hälfte war von Zweikämpfen geprägt. Hier duellieren sich Armine Marcel Hartel (rechts) und Jonjoe Kenny. Foto: Starke

David Wagner, Trainer Schalke 04: »Wir sind super in das Spiel gekommen, haben 70 Minuten lang noch besser gespielt, als wir es uns vorgestellt haben: wahnsinnig viel Tempo, richtig schöne Tore, dem Gegner nichts gegeben. In der zweiten Halbzeit wollten wir ohne das höchste Tempo und Risiko das Spiel weiter kontrollieren. Das hat bis zur 70. Minute gut geklappt. Die letzten 20 Minuten waren dann so, wie es hier auf der Alm passieren kann. Wir haben die Kontrolle abgegeben.«

Uwe Neuhaus, Trainer Arminia Bielefeld: »Ich bin ein kleines bisschen enttäuscht über die Art und Weise, wie wir in der ersten Halbzeit aufgetreten sind. Schalke war allerdings auch brutal stark und hat uns deutlich die Grenzen aufgezeigt. Als der Halbzeitpfiff kam, waren alle froh. Unsere einzige Aufgabe in der Pause war es, die Mannschaft zusammenzuhalten. Wir wollten Stück für Stück zurück ins Spiel finden. Das ging nur mit einer vorsichtigeren Spielweise. Mit dem 1:3 ist der totale Glaube zurückgekehrt. Und jeder wusste, dass hier noch etwas passieren kann. Leider ist uns das 3:3 durch Fabian Klos aberkannt worden. Das war ein reguläres Tor, ganz klar kein Abseits. Gleichwohl war die zweite Halbzeit enorm wichtig für unseren weiteren Weg.«

Jonathan Clauss, Außenverteidiger Arminia Bielefeld: »Wir waren am Anfang etwas nervös gegen eine richtig, richtig gute Mannschaft. Wir haben uns dann gesagt, dass wir einfach wieder unser Spiel machen müssen. Wir haben dann in der zweiten Halbzeit gesehen, dass es geht. Wir haben dann ein bisschen Pech gehabt. Dennoch ist es gut für das Gefühl.«

Marcel Hartel, Mittelfeldspieler Arminia Bielefeld: »In der ersten Halbzeit waren wir einfach nicht da. Zwei Tore haben wir den Schalkern geschenkt. Aber wir haben nach der Pause gezeigt, welche Qualität wir in der Mannschaft haben. Wir haben uns in der Kabine gesagt, dass wir bei Null anfangen. Und das haben wir gemacht. «

Benito Raman, Stürmer Schalke 04: »Bis zur 70. Minute haben wir gut gespielt, dann waren wir zu passiv. Arminia hat ein gutes Team, im Stadion war eine gute Atmosphäre. Ich freue mich, dass ich meinem Team mit zwei Treffern helfen konnte.«

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