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Do., 31.10.2019

Arminias Joakim Nilsson blickt auf Schalke zurück und Kiel entgegen »Eins der verrücktesten Spiele überhaupt«

Bielefelds Joakim Nilsson während des Pokalspiels gegen Schalke.

Bielefelds Joakim Nilsson während des Pokalspiels gegen Schalke. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/jen). Nach dem Pokalaus gegen den FC Schalke 04 (2:3) hat Arminia Bielefelds Schwede Joakim Nilsson nicht viel Schlaf gefunden. Er musste die 90 Minuten noch verarbeiten, denn: »Es war ein verrücktes Spiel, eins der verrücktesten, die ich jemals gespielt habe«, sagt der Innenverteidiger.

Nilsson war traurig über das Ausscheiden und musste danach erst einmal den Kopf frei bekommen. Dann aber wurden die Blicke auf Holstein Kiel gelenkt, Arminias nächsten Gegner in der 2. Liga (Sonntag, 13.30 Uhr, Schüco-Arena). In seiner offenen und sympathischen Art verriet der Linksfuß, dass er über die Kieler nicht allzu viel wisse. Außer dass »sie zuletzt gut gespielt und sogar in Stuttgart gewonnen haben«.

Sein Trainer Uwe Neuhaus stieg erst am Freitag tiefer in die Analyse des nächsten Gegners, der in der Liga aus den ersten elf Spielen acht Punkte weniger als Arminia gesammelt hat, ein. Am Sonntagmittag wird auch Nilsson genau wissen, was auf ihn zukommt. In erster Linie wollen die Arminen aber auf sich gucken und ihr Spiel durchsetzen. Angesprochen darauf, das sich die Bielefelder zuhause bisher noch deutlich schwerer tun als auswärts, sagte Nilsson: »Haben wir erst ein Heimspiel gewonnen? Ich weiß nicht, ob wir da ein Problem haben. Wir haben gegen starke Gegner gespielt. Natürlich wollen wir unseren Fans einen Sieg schenken und das wird auch irgendwann passieren.« Am besten schon gegen Kiel, dann verteidigt der DSC auf jeden Fall seinen zweiten Tabellenplatz.

Daran, dass die Abwehr zuletzt (Ausnahme die erste Halbzeit gegen Schalke) gut stand, hat auch Nilsson einen großen Anteil. Gemeinsam mit Amos Pieper bildet er ein starkes Duo in der Abwehrmitte. Uwe lobt: »Ich bin absolut zufrieden mit Joakim. Er ist ein toller Mensch, er nimmt Dinge gerne auf, um sich zu verbessern. Und er stellt sich total in den Dienst der Mannschaft«.

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