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Sa., 30.11.2019

Arminias Manuel Prietl will immer besser werden – Am Sonntag Spiel in Darmstadt – Mit Video Sein Vorbild heißt Yaya Touré

Manuel Prietl (links) ist Arminias Sechser. Der Österreicher gehört immer zu den laufstärksten Spielern.

Manuel Prietl (links) ist Arminias Sechser. Der Österreicher gehört immer zu den laufstärksten Spielern. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB). Im Vorfeld des Zweitligaspiels von Arminia Bielefeld beim SV Darmstadt 98 (Sonntag, 13.30 Uhr) hat Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus seinen Mittelfeldspieler Manuel Prietl geadelt.

„Er ist einer der besten Balleroberer der Liga“, sagte Neuhaus über den Österreicher. Der so Gelobte zählte in seiner bescheidenen Art gleich einige Dinge auf, in denen er sich noch verbessern müsse. „Auch im Spiel gegen den Ball kann ich mich verbessern, es gibt immer etwas zu arbeiten. Das Lob freut mich, aber darauf darf ich mich nicht ausruhen. Ich weiß, dass ich gut im Zweikampf bin und den Ball gut erobern kann. Aber man muss mehr mitbringen als das“, sagte Prietl, dessen fußballerisches Vorbild der Ivorer Yaya Touré ist.

Drei Tore in 101 Zweitligaspielen für Arminia

Der mittlerweile 36-Jährige hatte seine beste Zeit bei Manchester City. Für den englischen Spitzenklub absolvierte Touré 316 Pflichtspiele, in denen er – als defensiver Mittelfeldspieler – 79 Tore erzielte und 50 vorbereitete. „Das war ein Sechser, der alles konnte. Der hat mal in einer Saison 20 Tore gemacht. Das ist schon beachtlich“, sagte Prietl über den Afrikaner, der inzwischen beim chinesischen Zweitligateam QD Huanghai am Ball ist.

Die Torgefahr, die Touré ausstrahlte, geht Arminias Österreicher noch ab. Zwar hat der 28-Jährige in dieser Saison immerhin zwei Treffer erzielt, insgesamt kommt er in bisher 101 Zweitligaspielen im Arminia-Dress aber nur auf drei Tore.

Kein Kontakt zu Foda, aber Nationalelf nicht abgeschrieben

Vielleicht auch deshalb ist für ihn die Nationalmannschaft seines Heimatlandes nicht mehr als ein Traum. „Ich bin schon sehr realistisch. Auf meiner Position gibt es viele sehr gute Spieler, die regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz kommen. Klar, träumen darf man immer und ich hab es nicht abgeschrieben. Wenn man sowas kommt, würde es mich natürlich freuen. Jeder will mal für sein Land auflaufen“, betonte Prietl, der bisher allerdings noch keinen Kontakt zu Nationaltrainer Franco Foda hatte.

Die Lehren aus dem 1:1 gegen Sandhausen nutzen

Generell sei er „ein Typ, der im Moment lebt. Was in vier Wochen ist, sehen wir dann. Wichtig ist der Sonntag“, sagt Prietl und lenkt den Fokus auf Darmstadt. „Auswärts läuft es richtig gut für uns, aber das heißt ja nicht, dass wir die Garantie haben, in Darmstadt zu gewinnen. Es wird ein schweres Spiel. Sie spielen lange Bälle, gehen auf den zweiten Ball. Das wird ein richtiges Zweitligaspiel. Wir sind gewarnt. Aber wir müssen ihnen unser Spiel aufzwingen“, hofft der Armine, dass die richtigen Lehren aus dem Heim-1:1 gegen den SV Sandhausen gezogen wurden und die Auswärtsserie weitergeht.

Gas geben für möglichen Zweitligarekord

Sollte der DSC am Böllenfalltor gewinnen, würde Arminia einen Zweitligarekord aufstellen: sieben Auswärtsdreier in Folge hat bisher noch keine Mannschaft geschafft. Prietl: „Wir dürfen uns nicht ausruhen, sondern müssen weiter Gas geben.“

 

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