Arminia Bielefelds Torjäger führt Entwicklung auch auf stupides Pauken zurück
Fabian Klos zu Bielefelder Erfolgsbilanz: „Bis zum Erbrechen geübt“

Bielefeld (dpa). Torjäger Fabian Klos hat die Wandlung seines Klubs Arminia Bielefeld vom Abstiegskandidaten zum Zweitliga-Tabellenführer auch auf stupides Pauken zurückgeführt.

Samstag, 11.01.2020, 13:23 Uhr aktualisiert: 11.01.2020, 13:26 Uhr
Arminia Bielefelds Stürmer Fabian Klos traf in dieser Saison bereits 13 mal. Foto: Thomas F. Starke
Arminia Bielefelds Stürmer Fabian Klos traf in dieser Saison bereits 13 mal. Foto: Thomas F. Starke

„Positionsspiel, Ballannahme, Passschärfe, Passgeschwindigkeit - das haben wir bis zum Erbrechen geübt“, sagte Klos in einem am Samstag in der Zeitung „Welt“ veröffentlichten Interview. „Es waren Woche für Woche, Tag für Tag, immer die gleichen, sich ständig wiederholenden Übungen. Da denkst du als Spieler auch mal: Ich habe jetzt keinen Bock mehr“, sagte Klos, der in der 2. Fußball-Bundesliga in der Torsschützen- (13 Tore) und Scorerliste (18 Punkte) vorne liegt.

Doch laut Klos hat sich die Arbeit von Trainer Uwe Neuhaus für eine Mannschaft , die „vorher mit dem Ball nicht unbedingt viel anfangen konnte“, ausgezahlt. Man merke „mit der Zeit, wie es dich voranbringt und dass es Sinn macht“, sagte der 32-Jährige.

Seinen persönlichen Erfolg führt Klos auf die Teamleistung zurück - und auf einen dosierten Umgang mit Alltagsfreuden. Er höre auf seinen Körper, esse aber auch „ganz gerne mal Pommes, Döner oder eine Pizza“. Zudem gehe er „mittlerweile zu den richtigen Zeitpunkten feiern. Die gibt es für einen Profi zwar nicht so häufig. Wenn sich allerdings die Gelegenheit bietet, wie bei der Weihnachtsfeier, dann ziehe ich problemlos mit den Jüngeren bis zum Schluss durch.“

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