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Di., 28.01.2020

Arminia besiegt Bochum 2:0 – Voglsammer und Klos treffen Perfekter Start

Habe die Ehre: Die Torschützen Fabian Klos (links) und Andreas Voglsammer haben Arminia Bielefeld am Dienstagabend ein 2:0 über den VfL Bochum beschert und verneigen sich voreinander.

Habe die Ehre: Die Torschützen Fabian Klos (links) und Andreas Voglsammer haben Arminia Bielefeld am Dienstagabend ein 2:0 über den VfL Bochum beschert und verneigen sich voreinander. Foto: Thomas F. Starke

Von Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB). Eine Glanzleistung war es nicht, aber das wird den Arminen egal sein: Mit dem 2:0 (1:0) gegen den VfL Bochum ist Zweitliga-Tabellenführer Bielefeld ein perfekter Start ins Fußballjahr geglückt. Zudem vergrößerte der DSC seinen Vorsprung zumindest bis Mittwoch auf sechs Punkte.

Eine Veränderung: Yabo für Edmundsson

Das letzte Spiel vor der Winterpause hatte der DSC 0:3 beim FC St. Pauli verloren. Im Vergleich zu dieser ersten Auswärtsniederlage der Saison veränderte Neuhaus sein Team auf einer Position; Reinhold Yabo spielte als Achter für Joan Simun Edmundsson.

VfL-Fans sorgen mit Pyrotechnik für Unterbrechung

Die 19.685 Zuschauer hofften auf ein Feuerwerk, aber nicht so eins wie von den Bochumer Fans. Denn ein Teil der 1800 VfL-Anhänger zündete direkt nach Anpfiff Pyrotechnik und verursachte eine Unterbrechung des gerade begonnene Westfalenderbys.

Zähe Angelegenheit, aber Voglsammer trifft (27.)

In den ersten 45 Minuten war die erste Zweitligapartie des Jahres eine zähe Angelegenheit, Torchancen gab es keine, ein Tor fiel in der 27. Minute dennoch – nach einer Standardsituation. Marcel Hartel brachte einen Freistoß auf den zweiten Pfosten, von wo Amos Pieper den Ball wieder in die Gefahrenzone köpfte. Im folgenden Durcheinander schaltete Andreas Voglsammer am schnellsten und hämmerte den Ball zu seinem zehnten Saisontor in die Maschen (27.). Beim anschließenden Jubel zeigte das Bielefelder Sturmduo etwas Neues: Voglsammer und Fabian Klos verneigten sich voreinander. Es war das erste DSC-Tor seit dem 2:2 gegen den Karlsruher SC, danach hatten die Arminen in Heidenheim (0:0) und auf St. Pauli nicht getroffen.

Derby entwickelt sich zum Kartenfestival

Die Begegnung mit dem VfL entwickelte sich zu einem Kartenfestival. Nach 55 Minuten hatten schon vier Arminen und fünf Bochumer Gelb gesehen. Spielerisch blieb das Niveau überschaubar. Dann aber ein Lichtblick: Voglsammer spielte mit Florian Hartherz einen schönen Doppelpass, der Schuss des Stürmers ging aber über das Bochumer Tor (58.).

Torwart beruhigt sich nicht, sieht Gelb-Rot

Jonathan Clauss verzog nach einem Konter knapp (63.). Zwei Minuten später hatte der gerade erst für Yabo eingewechselte Edmundsson eine gute Chance, doch sein Linksschuss streifte knapp am rechten Torpfosten vorbei. Auf jeden Fall war jetzt deutlich mehr drin im Spiel. Und Arminia betrieb nun fast schon Chancenwucher. Voglsammer traf nach einem Freistoß den Ball nicht richtig (66.), wieder war es nichts mit der vermeintlichen Vorentscheidung.

Kurios wurde es in der 83. Minute. Ein Abstoß von Bochums Torwart Manuel Riemann wurde von Schiedsrichter Robert Kempter zurückgepfiffen, weil die Gastgeber wechseln wollten. Riemann regte sich fürchterlich auf und sah Gelb wegen Meckerns. Und weil er sich überhaupt nicht beruhigen wollte, folgte Sekunden später direkt die zweite Gelbe: Platzverweis. Weil die Gäste bereits drei Mal gewechselt hatten, musste Mittelfeldspieler Vitaly Janelt ins VfL-Tor.

Klos trifft, Partystimmung auf der Alm

Erst in der Nachspielzeit machte Klos mit dem 2:0 endgültig den Deckel drauf und sorgte für Partystimmung auf der Alm.

Die Statistik: Arminia Bielefeld - VfL Bochum 2:0 (1:0)

Arminia Bielefeld: Ortega - Brunner, Pieper, Nilsson, Hartherz - Prietl - Yabo, Hartel - Clauss, Klos, Voglsammer.

VfL Bochum: M. Riemann - Gamboa, Fabian, Decarli, Danilo Soares - Tesche, Losilla - Lee, Janelt, D. Blum - Ganvoula.

Tore: 1:0 Andreas Voglsammer (27.), 2:0 Fabian Klos (90. + 3).

Schiedsrichter: Robert Kempter (Sauldorf).

Zuschauer: 19.685.

Gelbe Karten: Brunner, Yabo, Prietl, Hartherz, Edmundsson – Fabian, Lee, Gamboa, Decarli, Tesche, Losilla.

Gelb-rote Karte: Riemann (83.).

 

 

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