Sicherheitsbehörden und Arminia hatten keine Bedenken wegen Sturmtief „Sabine“ – Fanfest abgesagt
„Keine Zweifel, das Spiel stattfinden zu lassen“

Bielefeld (WB). Seit dem frühen Morgen beschäftigt das Sturmtief „Sabine“ die Verantwortlichen rund um das Spiel von Arminia Bielefeld gegen Jahn Regensburg. Am Sonntagvormittag haben die Sicherheitsbehörden dann gemeinsam entschieden, dass die Zweitligapartie nicht abgesagt werden muss.

Sonntag, 09.02.2020, 13:36 Uhr aktualisiert: 10.02.2020, 09:54 Uhr
Die Bielefelder Schüco-Arena. Foto: Thomas F. Starke
Die Bielefelder Schüco-Arena. Foto: Thomas F. Starke

„Es gibt keine Zweifel, das Spiel stattfinden zu lassen“, erklärte Volker Voß, Verantwortlicher der Stadt Bielefeld. Seit bekannt ist, dass am Sonntag das Sturmtief aufzieht, waren Verein, Stadt, Polizei, Feuerwehr und die Deutsche Fußball Liga im ständigen Austausche. „Wir beschäftigen uns seit zwei Tagen mit dem Thema und haben die Entwicklung genau beobachtet“, sagte Arminias Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek gegenüber dem WESTFALEN-BLATT.

Während des Spiels herrschte rund um das Stadion die Warnstufe Orange. Gegen 17 Uhr erwarteten die Behörden Warnstufe Rot, was sich im Laufe des Abends auf die höchste Sturmwarnstufe Violett ausweitete.

Sicherheitssitzung in der zweiten Halbzeit

Auch aus diesem Grund entschieden die Verantwortlichen, dass Fanfest nach dem Spiel abzusagen und den VIP-Raum früher zu schließen, um für die Zuschauer eine sichere Heimreise gewährleisten zu können. Hierfür setzten sich die entsprechenden Beteiligten im Laufe der zweiten Halbzeit zusammen.

„Es gab im Vorfeld des Spiels keine Parameter, die eine Absage nötig gemacht hätten. Vor dem Spiel haben wir dennoch am und rund ums Stadion geschaut, wo Gefahrenstellen sind und wo wir Dinge befestigen oder abnehmen müssen“, sagte Max Rempe, der diensthabende Leiter der Brandsicherheitswache der Feuerwehr Bielefeld. Rempe stand zudem im ständigen Austausch mit dem Wetterdienst. Entfernt werden mussten vor dem Anpfiff Verkleidungen an der alten Almhalle, da hier eine Gefahr bestand, dass Teile herabstürzen könnten.

Video: Sturm „Sabine“ über Ostwestfalen-Lippe

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