>

Sa., 15.02.2020

Arminia will in Fürth den ersten Auswärtssieg seit dem 1. Dezember „Unser Spiel durchsetzen“

Szene aus dem spannenden Hinspiel: Marcel Hartel (links) holte mit Arminia gegen Fürth (Paul Seguin) nach 0:2 ein 2:2.

Szene aus dem spannenden Hinspiel: Marcel Hartel (links) holte mit Arminia gegen Fürth (Paul Seguin) nach 0:2 ein 2:2. Foto: Thomas F. Starke

Von Jens Brinkmeier

Bielefeld (WB). In der Heimtabelle hat sich Zweitliga-Tabellenführer Arminia Bielefeld durch die zwei Siege im neuen Jahr (2:0 gegen Bochum, 6:0 gegen Regensburg) deutlich verbessert. Auswärts ist der DSC sowieso immer noch mit Abstand die beste Mannschaft. Im Spiel bei der SpVgg Greuther Fürth am Samstag (13 Uhr, Sportpark Ronhof) kämpfen die Arminen dennoch gegen eine kleine Negativserie an.

Letztmals gelang am 1. Dezember mit dem 3:1 in Darmstadt ein Auswärtssieg. Es folgten ein 0:0 in Heidenheim, ein 0:3 beim FC St. Pauli und vor knapp zwei Wochen ein 0:0 in Aue. Von einem „Komplex“ will DSC-Trainer Uwe Neuhaus natürlich nichts wissen. Generell trete seine Mannschaft „auswärts nicht anders auf als zuhause. Wir wollen unser Spiel immer durchsetzen“, betont der Coach. Vielleicht kommt es seinem Team entgegen, dass Fürth – im Gegensatz zu Aue zum Beispiel – selbst auch gerne das Heil in der Offensive sucht. Da müsse sein Team allerdings auf der Hut sein, sagt Neuhaus und erinnert an das Hinspiel (2:2). Mit starkem Pressing zwangen die Fürther die DSC-Abwehr kurz nach Anpfiff zu einem Fehler und es stand 0:1.

Fürths Trainer Stefan Leitl erwartet am Samstag „ein Spiel mit viel Dynamik, vielen Umschaltmomenten, vielen Torraumszenen – und auf Augenhöhe”. Für ihn ist die Partie an diesem Wochenende „das Spitzenspiel in der Liga“ und Arminia „eine gut organisierte und strukturierte Mannschaft, die aktuell zurecht auf einem direkten Aufstiegsplatz steht”. Aber: „Wir haben die Qualität im Kader, der Arminia wehzutun“, ergänzt Leitl. Das sieht auch Neuhaus so, der den Gegner lobt. „Es ist eine Mannschaft, die sehr stark ist, sie imponiert mir immer wieder, auch durch ihre spielerischen Optionen, die sie haben und auch nutzen. Da brauchen wir sehr viel Mentalität in der Mannschaft, auch über einen längeren Zeitraum als vielleicht gegen Regensburg“, sagt der DSC-Coach, der seinen Spielern – und den Fans – auch noch folgendes ins Stammbuch schreibt: „Wir sollten sowieso nicht davon ausgehen, dass jedes Spiel so läuft. Das gilt für die, die uns unterstützen und auch für die Mannschaft selbst.“

Der Spielfluss, der gegen Regensburg aufkam, als das Spiel entschieden gewesen sei, müsse transportiert werden, ebenso die Begeisterung. „Aber wir müssen das richtige Gefühl bekommen, wann auch mal einfache, klare Lösungen notwendig sind. Wir dürfen nicht nur noch mit Hacke spielen, sonst machen wir uns das Leben selber schwer“, erklärt Neuhaus und denkt dabei wohl an eine Szene in der zweiten Halbzeit gegen den Jahn. Dort führte nämlich ein verunglückter Hackentrick am gegnerischen Strafraum zu einem Ballverlust. So etwas will Neuhaus nicht sehen. Er glaube aber, „dass ich das der Mannschaft ganz gut vermitteln kann. Das Gefühl, das ich von der Mannschaft habe in Richtung Fürth ist schon großer Respekt und dass wir da eine Topleistung abrufen müssen, um drei Punkte zu holen.“

Definitiv verzichten müssen die Arminen auf Andreas Voglsammer, Brian Behrendt, Nils Quaschner und Philipp Klewin. Bei Fürth fehlen Mergim Mavraj, Julian Green und Marco Meyerhöfer.

So könnte Arminia spielen

Ortega Moreno (Linnér) - Brunner, Pieper, Nilsson, Hartherz - Prietl - Edmundsson, Hartel - Clauss, Klos, Soukou

Kommentare

Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7260953?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F