Arminia Bielefelds Torjäger ist kein Freund des Videobeweis
Klos muss sich „nachfreuen“

Fürth (WB/sba). Ein großer Freund des Videobeweises ist Fabian Klos grundsätzlich nicht. Es passte also irgendwie ins Bild, dass ausgerechnet Arminias Stürmer und das technische Hilfsmittel beim Spiel in Fürth dreimal aufeinander trafen.

Montag, 17.02.2020, 10:00 Uhr
Fabian Klos (links) diskutiert mit Schiedsrichter Tobias Stieler. Foto: Thomas F. Starke
Fabian Klos (links) diskutiert mit Schiedsrichter Tobias Stieler. Foto: Thomas F. Starke

So wurde eine mögliche Abseitsstellung des Arminen vor seinem 2:0 im Kölner Keller überprüft. Klos selbst riss nicht die Arme nach oben, sondern deutete nach dem Tor, das kurz darauf gegeben wurde, Zurückhaltung an. Nach 62 Minuten erzielte der 32-Jährige das 3:0 und wieder jubelte Klos zurückhaltend. Nach einer Überprüfung wurde der Treffer wegen einer Abseitsstellung aberkannt.

Vier Minuten später wurde Klos von Fürths Torwart Sascha Burchert im Strafraum gefoult. Auch hier wurden die Bilder im Kölner Keller überprüft, weil Klos zuvor Burchert im Gesicht getroffen hatte. Doch die Elfmeter-Entscheidung blieb bestehen. „So ist der Fußball leider geworden. Aber ich will die Debatte jetzt nicht wieder starten“, sagte der Torjäger und ergänzte: „Es raubt dem Fußball und vor allem den Spielern die Emotionen. Ich hätte mich schon gerne gefreut nach meinem Tor. Ich muss mich dann in der Kabine nachfreuen.“

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