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Fr., 28.02.2020

Sportchef Arabi macht sich vor dem Spiel gegen Wiesbaden keine Sorgen um den Platz Arminia: Rasen erholt, Prietl noch nicht

Der Platz ist gut bespielbar, glaubt DSC-Sportchef Samir Arabi.

Der Platz ist gut bespielbar, glaubt DSC-Sportchef Samir Arabi. Foto: Starke

Von Dirk Schuster

Bielefeld (WB). Nur eine Woche nach der Wasserschlacht gegen Bundesligaabsteiger Hannover 96 wird der Alm-Rasen schon wieder strapaziert. An diesem Sonntag erwartet der DSC Arminia Bielefeld den SV Wehen Wiesbaden zum Duell um drei Zweitligapunkte. Anstoß ist in der Schüco-Arena um 13.30 Uhr.

Der Platz hatte bei der Partie gegen die Niedersachsen extrem gelitten. Wegen der sintflutartigen Regenfälle war die Partie am vergangenen Sonntag mit 30-minütiger Verzögerung angepfiffen worden. Der Platz war derart vom Regen durchnässt, dass Schiedsrichter Robert Hartmann (Wangen im Allgäu) erwogen hatte, die Partei an jenem Tag gar nicht anzupfeifen. Schließlich konnte doch gespielt werden, Arminia gewann mit 1:0 auf dem tiefen, schwer zu bespielenden Boden.

Austragung der Partie nicht gefährdet

Dieses Mal ist die Austragung der Partie nicht gefährdet . „Der Rasen hat sich erholt“, sagt Samir Arabi. Arminias Sport-Geschäftsführer weist darauf hin, dass es sich beim Bielefelder Grün um einen so genannten Hybrid-Rasen handelt, also eine Mischung aus Natur- und Kunststofffasern. Dieser sei erheblich widerstandsfähiger als ein reiner Naturrasen. Circa 22 Millionen Kunststofffasern, die rund 20 Zentimeter tief in die Wurzelzone des Rasens implantiert wurden, verleihen dem Grün zusätzliche Stabilität.

2016 hatte der DSC sich nach 18 Jahren diese neue Hightech-Spielwiese gegönnt. 500.000 Euro musste der Klub dafür bezahlen. Eine Investition, die sich spätestens jetzt auszahlt. Arabi: „Der Rasen wird beim Wiesbaden-Spiel hier und da ein paar braune Stellen aufweisen. Aber die Partie wird dadurch nicht beeinträchtigt werden. Es sieht lediglich nicht mehr so schön aus wie vorher“, sagt der 41-Jährige und erläutert: „Das liegt daran, dass Naturrasen abgehobelt und neu eingesät wird.“ Die Haltbarkeitsdauer des Hybridrasens beziffert Arminias Sportchef auf „zehn bis zwölf Jahre“.

Ob Manuel Prietl am Sonntag den Platz beackern kann, steht weiterhin in den Sternen. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler absolvierte nach seinem Mittelhandbruch am Donnerstag ein individuelles Training.

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