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Do., 19.03.2020

Arminia Bielefelds Kapitän Fabian Klos äußert sich zur aktuellen Situation in der Coronakrise Kein Fußball ist „unsere kleinste Sorge“

Arminia-Kapitän Fabian Klos.

Arminia-Kapitän Fabian Klos. Foto: Thomas F. Starke

Bielefeld (WB/sba). In nahezu allen Lebensbereichen ist seit der Corona-Krise von Normalität keine Spur mehr . Auch Arminia Bielefelds Profis sehen sich in diesen Tagen mit einer ungewohnten Situation konfrontiert. DSC-Kapitän Fabian Klos hat sich nun geäußert, wie er mit den aktuellen Umständen umgeht.

Wegen des Coronavirus hat der Verein im Moment Aktivitäten mit den Medien auf ein Minimum reduziert. Nun äußerte sich Fabian Klos deshalb in einem Interview auf der Webseite des Fußball-Zweitligisten zu den Herausforderungen, vor denen die Gesellschaft aktuell steht. Vor allem richtet der 32-Jährige einen Appell an die Fans: „Bleibt ruhig, haltet euch bitte an die vorgeschriebenen Maßnahmen und vor allem, bleibt alle gesund!“

Der Fußball, das Training und die hervorragenden sportlichen Aussichten für Arminia rücken angesicht der aktuellen Krise in den Hintergrund, wie der Torjäger betont: „Nicht Fußball spielen zu können, ist natürlich nicht schön. Aber das sollte momentan unsere kleinste Sorge sein. Wir Spieler sollten zum Beispiel auch an die anderen Mitarbeiter des Vereins denken, an die Menschen, die alles dafür tun, Herr der Lage zu werden. Da ist es egal, wie es zuletzt sportlich lief. Das darf keine Rolle spielen.“

Spaziergänge gegen die Langeweile

Bis mindestens 2. April hat die Deutsche Fußball-Liga beschlossen, den Spielbetrieb ruhen zu lassen. Aufgrund der Entwicklungen und immer wieder neu auftretender Corono-Infektionen auch im Profi-Fußball scheint dieser Termin aber mehr als unwahrscheinlich für eine Wiederaufnahme der Ligaspiele zu sein.

Heißt für die Profis: Auch ohne Mannschaftstraining müssen sie sich fit halten. Klos: „Wir haben alle unsere individuellen Pläne bekommen und versuchen, unsere Fitness zu erhalten. Schließlich hoffen wir alle, dass die Situation sich irgendwann entschärft und man dann zu einer gewissen Normalität zurückkehren kann.“

Untereinander halte die Mannschaft per Whatsapp und mit Videotelefonie den Kontakt, „einfach um sich auszutauschen und seine Gedanken teilen zu können“, wie Fabian Klos erläutert. Und was tut man gegen die Langeweile, die sich in solchen Tagen durchaus einstellen kann? „Abgesehen von gelegentlichen Spaziergängen mit dem Hund, bei denen ich aber auch drauf achte, genügend Abstand zu meinen Mitmenschen zu halten, versuche ich einfach die Langeweile nicht zu groß werden zu lassen. Alles nach dem Motto: Augen zu und durch.“

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