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Di., 19.05.2020

Was Arminias Kapitän und Trainer verbindet Klos und Neuhaus haben einen Deal

Zwei Männer, ein Ziel: Fabian Klos (links) und Uwe Neuhaus wollen mit Arminia in die 1. Liga.

Zwei Männer, ein Ziel: Fabian Klos (links) und Uwe Neuhaus wollen mit Arminia in die 1. Liga. Foto: Starke

Von Dirk Schuster

Bielefeld (WB). Glücklich ja, aber nur mit Blick auf den Zeitpunkt. Denn unverdient war der Punkt für den VfL Osnabrück im Geisterspiel am Sonntag bei Arminia Bielefeld nicht. Darin waren sich die Trainer der Zweitligisten, Uwe Neuhaus (DSC) und Daniel Thioune (VfL), nach dem 1:1 einig.

Doch woran lag’s, dass Arminia den Vorsprung nicht ins Ziel brachte? Neuhaus führte es auf die zunehmende Passivität seines Teams im zweiten Durchgang zurück. Es sei vermehrt zu „Drucksituationen mit vielen abgewehrten Bällen aus dem Zentrum“ gekommen, analysierte er, „meistens von Fabian Klos – das sagt auch einiges“. Die Bälle seien aber „postwendend immer wieder zurückgekommen“.

Klos war sehr bemüht, in dieser für alle Akteure ungewohnten Situation seiner Rolle als Führungsspieler gerecht zu werden. Kämpferisch war er ein Vorbild. Der Kapitän überzeugte – nicht nur wegen seines Führungstores. Der verwandelte Elfmeter, den er selbst herausholte, war bereits der 17. Saisontreffer für den 32-Jährigen. So viele waren ihm in der Vorsaison insgesamt gelungen, in der laufenden bleiben ihm noch acht Spieltage, um nachzulegen.

„Fabi und ich haben vor der Saison ganz klar einen Deal ausgemacht, und da ist keiner nur einen Millimeter von abgerückt. Wir haben uns gegenseitig versprochen, dass wir alles dafür tun, um den größtmöglichen Erfolg zu haben. Und da geht der Fabi perfekt vorne weg“, sagte Neuhaus bei Sky. „Ich drücke im Training ab und zu ein Auge zu, manchmal auch zwei. Aber am Wochenende kann ich mich immer auf ihn verlassen.“

Klos war gesetzt, mit Nils Seufert hatte man in der Startformation dagegen nicht unbedingt gerechnet. „Wir haben exakt in der Formation gespielt, in der wir auch am 13. März gegen Osnabrück gespielt hätten“, sagte Neuhaus. Damals war die Partie wegen der sich ausbreitenden Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt worden. Mittelfeldakteur Seufert habe seit einiger Zeit „einfach gut trainiert, er ist körperlich in Top-Zustand“, lobte Neuhaus.

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