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Sa., 23.05.2020

HSV-Trainer sieht sein Team trotzdem leicht im Vorteil Hecking lobt Arminia

Dieter Hecking will mit dem HSV in die Bundesliga aufsteigen. Ein Sieg gegen Arminia wäre ein wichtiger Schritt.

Dieter Hecking will mit dem HSV in die Bundesliga aufsteigen. Ein Sieg gegen Arminia wäre ein wichtiger Schritt. Foto: dpa

Hamburg/Bielefeld (WB/jen). Alle Konzentration auf Arminia: Dem Hamburger SV steht eine richtungsweisende Woche im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga bevor. Doch Trainer Dieter Hecking will alles daran setzen, dass seine Spieler nur das Spiel am Sonntag (13.30 Uhr, Volksparkstadion) im Kopf haben – das nur vier Tage später folgende zweite Topspiel beim VfB Stuttgart (28. Mai, 20.30 Uhr) soll noch keine Rolle spielen.

Hecking weiß natürlich nur zu gut, was eine Niederlage gegen den DSC auslösen könnte. Von null Punkten aus den zwei anstehenden Partien gar nicht zu reden. Verliert der HSV gegen Arminia, beträgt der Rückstand auf den Spitzenreiter bereits zehn Punkte. Bei noch sieben folgenden Spielen uneinholbar? „Wir wissen alle, wie eng der Spielplan ist. Und im Fußball ist vieles möglich. Aber natürlich wäre es sehr schwierig, zehn Punkte aufzuholen“, erklärt Hecking, der den Arminen nur sehr ungern frühzeitig zum Aufstieg gratulieren würde. Wobei: „Wenn ich es einem gönnen würde, dass er in der Bundesliga trainieren kann, dann Uwe. Er hätte es sich mehr als verdient“, sagt Hecking über DSC-Coach Uwe Neuhaus (60).

Der HSV-Trainer betont, dass es für ihn nicht überraschend sei, „dass Bielefeld so eine gute Runde spielt. Sie zeichnet eine wahnsinnige Geschlossenheit aus, und das auch schon im gesamten Kalenderjahr 2019.“ Vor dieser Saison sei es in der Aufstiegsfrage in erster Linie um seinen HSV, Stuttgart, Hannover 96 und den 1. FC Nürnberg gegangen. „Arminia lief unter dem Radar, das haben sie ausgenutzt, sie sind aus dem Schatten gekommen“, sagt Hecking und nennt als Gründe für Arminias Leistungen auch „die individuelle Qualität. Natürlich haben sie Fabian Klos, aber mit Stefan Ortega Moreno auch einen herausragenden Torwart, mit Joakim Nilsson und Amos Pieper eine sehr gute eingespielte Innenverteidigung oder auch einen Marcel Hartel, der in Bielefeld seine Rolle gefunden hat.“ Ein Unterschied zu seiner Mannschaft sei, dass Arminia „sehr stabil“ punkte, auch in schwächeren Spielen.

Trotz des vielen Lobes für den Gegner – Hecking sieht sein Team am Sonntag leicht im Vorteil. „Einen richtigen Favoriten kann man nicht ausmachen, aber ich sehe die Chancen bei 51:49 für uns“, sagt der 55-Jährige.

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