Vom Land beschlossene Lockerungen ab dem 15. Juni lassen weiter keine Großverstaltungen und Massenzusammenkünfte zu
Neue Corona-Regeln: Aufstiegsfeier ausgeschlossen

Bielefeld (WB/sba). Nicht wenige hatten gehofft, dass mit weiteren Lockerungen der Corona-Regeln in Nordrhein-Westfalen auch eine Aufstiegsfeier des DSC Arminia Bielefeld wieder in den Bereich des Möglichen rückt. Doch mit dem Inkrafttreten der neuen Regeln an diesem Montag dürfte sich auch diese Hoffnung endgültig erledigt haben.

Montag, 15.06.2020, 05:00 Uhr
Szenen wie diese beim Zweitligaaufstieg 2015 wären bei einer Aufstiegsfeier in diesem Jahr ausgeschlossen. Foto: Thomas F. Starke
Szenen wie diese beim Zweitligaaufstieg 2015 wären bei einer Aufstiegsfeier in diesem Jahr ausgeschlossen. Foto: Thomas F. Starke

Denn Lockerungen im großen Stil hat die Landesregierung in der neuen Auflage der Corona-Regeln nicht verankert. So heißt es unter Paragraf 1 (Verhaltenspflichten im öffentlichen Raum, Personengruppen), dass es sich bei Zusammenkünften höchstens um eine Gruppe von zehn Personen handeln dürfe. Großverstaltungen, zu denen auch eine Aufstiegsfeier zählen würde, sind laut Paragraf 13 (Veranstaltungen und Versammlungen) bis zum 31. August dieses Jahres weiter untersagt.

Wohl keine weiteren Lockerungen bis 28. Juni

„Unter Corona-Bedingungen wird das mit der Feier sicherlich schwierig, vor allem mit großen Massenaufläufen. Also eine Feier auf dem Balkon am Rathaus wird es sicher nicht geben und vor dem Rathaus in dem Sinn auch nicht“, hatte Ingo Nürnberger, Bielefelds Sozialdezernent und Leiter des Corona-Krisenstabes, bereits in der vergangenen Woche gegenüber dem WESTFALEN-BLATT betont .

Mit umfangreichen und weitergehenden Änderungen der Corona-Regeln ist bis zum letzten DSC-Saisonspiel gegen den 1. FC Heidenheim am 28. Juni nicht mehr zu rechnen. Stadt und Verein müssten also äußerst kreativ werden, um eine Feier – in welcher Form auch immer – auf die Beine zu stellen. Etwa einen Korso, bei dem die Spieler durch die Stadt gefahren werden. Diese Idee fand nach Informationen dieser Zeitung zunächst aber keine Zustimmung bei den zuständigen Behörden.

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