Warum sich Arminia-Klubchef Hans-Jürgen Laufer mit der Radkappe ablichten ließ
Der Präsident hatte da so eine Ahnung

Bielefeld (WB). Die einen nennen sie Radkappe, die anderen nennen sie Felge. Wie auch immer: Arminia Bielefelds Präsident Hans-Jürgen Laufer und Christian Venghaus, beim DSC Leiter Organisation und Spielbetrieb, hatten den richtigen Riecher, als sie Mitte Januar zum Neujahrsempfang der Deutschen Fußball-Liga (DFL) in Offenbach waren. Als die beiden Arminen an dem Pokal, der dem Zweitligameister am letzten Spieltag überreicht wird, vorbeikamen, sagte Laufer: „Christian, wir müssen hier ein Foto machen.“ Der Grund liegt auf der Hand: Laufer hatte damals schon die Chance gewittert, tatsächlich am Ende dieser Spielzeit in die Bundesliga durchzustarten.

Samstag, 20.06.2020, 15:00 Uhr aktualisiert: 20.06.2020, 15:10 Uhr
Die Arminen Hans-Jürgen Laufer (rechts) und Christian Venghaus Foto: privat
Die Arminen Hans-Jürgen Laufer (rechts) und Christian Venghaus Foto: privat

Nun wird den Bielefeldern das Schmuckstück tatsächlich überreicht. DFL-Chef Christian Seifert selbst könnte dem Vernehmen nach derjenige sein, der DSC-Kapitän Fabian Klos die Trophäe am 28. Juni in der Schüco-Arena rund um das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim überreicht. Im Vorjahr hatte die DFL ihren 2. Vorsitzenden Helmut Hack nach Köln geschickt, um den FC für die Zweitligameisterschaft 2018/19 zu ehren.

„Wir wollen auf jeden Fall die Radkappe haben“, hatte Arminias Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek bereits vor der Partie am Donnerstagabend gegen Darmstadt erklärt. Nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg (Torschütze Manuel Prietl, 52. Minute) stand fest, dass dem DSC Platz eins nicht mehr zu nehmen ist.

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