Pikante Konstellation am letzten Zweitligaspieltag
Für Arminia geht es um Millionen

Bielefeld (WB). DSC-Trainer Uwe Neuhaus hat es klipp und klar gesagt: „Wir wollen in diesem Kalenderjahr als Zweitligist unbesiegt bleiben.“ Nur wenn Arminia das Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag (15.30 Uhr) nicht verliert, würde das dem Hamburger SV in seinem Fernduell mit den Heidenheimern noch die Chance ermöglichen, am letzten Spieltag auf Relegationsrang drei zu springen.

Donnerstag, 25.06.2020, 05:00 Uhr aktualisiert: 25.06.2020, 12:09 Uhr
Am Sonntag sind Arminia-Trainer Uwe Neuhaus (links) und Heidenheims Frank Schmidt Kontrahenten. Foto: Starke
Am Sonntag sind Arminia-Trainer Uwe Neuhaus (links) und Heidenheims Frank Schmidt Kontrahenten. Foto: Starke

Rein sportlich betrachtet lässt sich kaum sagen, ob nun Heidenheim oder Hamburg der angenehmere Mitaufsteiger für Arminia wäre, sprich welcher von beiden Klubs dem DSC größere Chancen bieten würde, ihn im Kampf um den Klassenerhalt hinter sich zu lassen.

Finanziell aber sind die Vorzeichen eindeutig. Der HSV verfügt über erheblich größere Mittel als die Ostwestfalen, während Heidenheim sich mit Arminia etwa auf Augenhöhe befindet. Zudem würde sich Heidenheim in der TV-Geld-Tabelle hinter Arminia einordnen müssen, der HSV dagegen vor dem DSC. Das bedeutet: Steigt Heidenheim anstelle von Hamburg auf, stünden Arminia in der neuen Saison circa zwei Millionen Euro mehr zur Verfügung. Angesichts der Tatsache, dass der DSC aufgrund der Corona-Auswirkungen Einbußen in Höhe von insgesamt rund 15 Millionen Euro verkraften muss, ist das jede Menge Geld. Weshalb sich vor dem Duell am Sonntag in der Schüco-Arena nun eine durchaus pikante Konstellation ergibt.

Kommentare

Ulrich B.  schrieb: 25.06.2020 19:27
Geld regiert die Welt
Wie ist denn die Situation, wenn sowohl Heidenheim, als auch der HSV nicht aufsteigen, weil die Relegation verloren wird ? Schmälert, oder erhöht das die TV einnahmen ? Kann jemand aus der Redaktion dazu eine Aussage treffen ?
1 Kommentare
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