Bundesligaaufsteiger tauscht sich auch mit anderen NRW-Klubs aus
Fans im Stadion: Arminia spricht mit der Stadt

Bielefeld (WB). Das Ziel ist klar: Möglichst schon zum Start der Fußball-Bundesliga am 18. September sollen wieder Fans im Stadion dabei sein können. Deshalb arbeitet auch Aufsteiger Arminia Bielefeld an einem Konzept , wie trotz Coronazeiten zumindest eine Teilzulassung von Zuschauern in der Schüco-Arena wieder möglich sein könnte.

Montag, 13.07.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 13.07.2020, 05:01 Uhr
Christian Venghaus (Mitte), Leiter Spielbetrieb und Organisation bei Arminia Bielefeld. Foto: Starke
Christian Venghaus (Mitte), Leiter Spielbetrieb und Organisation bei Arminia Bielefeld. Foto: Starke

Die Entscheidung, ob und wann wieder vor Publikum gespielt werden darf, obliegt den jeweiligen Gesundheitsbehörden vor Ort. Am vergangenen Donnerstag gab es nun einen ersten Austausch zwischen Arminia, dem Bielefelder Gesundheitsamt und der Stadt. „Wir haben Konzepte erarbeitet. Noch ist aber nichts spruchreif. Doch der Prozess ist angelaufen“, sagt Christian Venghaus, Leiter Organisation und Spielbetrieb beim DSC.

„Wir beobachten sehr intensiv, was etwa bei Union Berlin oder in Leipzig passiert“, sagt Venghaus. Union Berlin plant, mit Hilfe von Coronavirustests bei Zuschauern das eigene Stadion wieder füllen zu können . Und in Sachsen ist geplant, ab 1. September wieder Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern zu gestatten, wovon etwa Bundesligist RB Leipzig profitieren würde.

Kontakt zum BVB und RWE

Neben den lokalen Gesprächen stimmen sich die Arminen auch auf Länderebene ab. Denn das Land NRW gibt mit dem Erlass und der Erleichterung von Corona-Regeln überhaupt erst den Rahmen für Spiele mit Zuschauern vor. Venghaus tauscht sich deshalb mit NRW-Klubs wie Borussia Dortmund und Rot-Weiss Essen über den Planungsstand und mögliche Konzepte aus.

„Natürlich wünschen wir uns, dass so schnell wie möglich wieder Zuschauer im Stadion dabei sein können. Aber natürlich geht das nur mit einem guten Konzept und unter Berücksichtigung der entsprechenden Hygiene- und Sicherheitsregeln“, sagt Venghaus.

Kommentare

Ulrich B.  schrieb: 13.07.2020 17:20
Reicht eine Maskenpflicht nicht aus?
Die Ansteckungsgefahr ist in geschlossenen Räumen größer, als unter freiem Himmel. Müßte somit eine Maskenpflicht im Stadion nicht ausreichen? Die Chaoten maskieren sich doch sowieso. Dann könnte es doch funktionieren.
1 Kommentare
Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7490948?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2536432%2F
SPD macht Scholz zum Kanzlerkandidaten
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) in einer Sitzung des Deutschen Bundestages.
Nachrichten-Ticker