Geschäftsführer Rejek: „Wir wollen uns auf das Kerngeschäft Fußball konzentrieren“
Kein eSport mehr beim DSC

Bielefeld (WB). Bundesligaaufsteiger Arminia Bielefeld stellt nach einer Testphase, die im Januar 2019 begann, das professionelle Gaming (eSport) ein. „Wir wollen uns auf das Kerngeschäft Fußball konzentrieren“, sagt Geschäftsführer Markus Rejek. Damit werde der DSC in der kommenden Spielzeit auch nicht mehr an der Virtual Bundesliga (VBL) teilnehmen wird, heißt es in einer Mitteilung.

Freitag, 17.07.2020, 10:30 Uhr aktualisiert: 17.07.2020, 10:50 Uhr
DSC-Geschäftsführer Markus Rejek. Foto: Thomas F. Starke/Archiv
DSC-Geschäftsführer Markus Rejek. Foto: Thomas F. Starke/Archiv

In der VBL wird der Wettkampf an der Konsole mit dem Computerspiel FIFA ausgetragen. 22 Vereine aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga spielten zuletzt mit, Arminia rangierte auf Platz 20.

Geschäftsführer Markus Rejek: „Wir haben von Anfang an gesagt, dass es sich für uns um eine Testphase handelt, und wir uns offenhalten, die Entwicklungen zu beobachten und darauf zu reagieren. Um ehrlich zu sein haben sich unsere Erwartungen zum Thema eSport nicht erfüllt und wir haben feststellen müssen, dass eSport aktuell nicht zu dem Weg passt, den wir eingeschlagen haben. Wir wollen uns auf das Kerngeschäft Fußball konzentrieren. Der DSC Arminia Bielefeld ist dem Thema eSport generell nicht verschlossen. Wir können uns vorstellen, in Zukunft das Thema nochmal aufzunehmen, dann jedoch zunächst auf einem anderen Weg – von der Basis aus und nicht mit professionellem Gaming startend.“

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