In der englischen 2. Liga traf der ehemalige DSC-Kapitän auf den neuen Dortmunder
Ex-Armine Börner lobt Ausnahmetalent Bellingham

Bielefeld/Sheffield (WB). Arminia Bielefelds Ex-Kapitän Julian Börner hat im Sportmagazin „Kicker“ von seinen Begegnungen mit BVB-Neuzugang Jude Bellingham berichtet. Das 17-jährige Ausnahmetalent lief ebenso wie Börner zuletzt in der englischen 2. Liga auf.

Mittwoch, 22.07.2020, 11:17 Uhr aktualisiert: 23.07.2020, 06:48 Uhr
Julian Börner lief von 2014 bis 2019 für Arminia Bielefeld auf. Bei seinem neuen Klub Sheffield Wednesday traf er auf BVB-Transfer Jude Bellingham (oben rechts). Foto:
Julian Börner lief von 2014 bis 2019 für Arminia Bielefeld auf. Bei seinem neuen Klub Sheffield Wednesday traf er auf BVB-Transfer Jude Bellingham (oben rechts).

„Unfassbar, wie er da als absolute Schlüsselfigur seines Teams agiert hat“, erinnert sich der ehemalige DSC-Verteidiger an den 18. Spieltag in Diensten von Sheffield Wednesday. Dank eines späten Ausgleichstreffers reichte es für Börners „Eulen“ gerade so zu einem 1:1 gegen Birmingham City – mit dem damals 16 Jahre alten Bellingham.

Börner (37 Saisoneinsätze, ein Tor) erwischte einen gebrauchten Tag: Nach zwölf Minuten sah er Gelb, in der Halbzeit musste er verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Bellingham wusste dagegen zu gefallen. „Er hat im Zentrum das Spiel an sich gerissen, hat dirigiert, präzise Bälle in die Schnittstellen gespielt, die Zweikämpfe gewonnen. Er ist aufgefallen“, schildert er den Auftritt des jungen Engländers.

Auch im Rückspiel teilten sich beide Klubs die Punkte (3:3).

„Er passt bei Borussia gut rein“

Börner traut dem Mittelfeldspieler, für den Dortmund rund 23 Millionen Euro locker machte, eine gute Rolle in der Bundesliga-Mannschaft zu: „Er passt bei Borussia gut rein. Da kommt jemand, der Dortmund glücklich machen kann.“

Für Bellinghams Entscheidung, zunächst auf den Karriereplan zu setzen statt des großen Geldes, findet der Ex-Armine lobende Worte: „Es zeigt auch den Charakter des offenbar gut beratenen Spielers, wenn er seine Situation reflektiert und sich dann für die persönliche Perspektive in Dortmund entscheidet - und gegen das deutliche Mehr an Geld, was er wohl bei einem Klub in der Premier League verdienen könnte.“

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