Testspiel: Erstligaaufsteiger Arminia kommt gegen Osnabrück nicht über ein 1:1 hinaus
Viel Luft nach oben

Bielefeld (WB). Passend zur Haupt-Anstoßzeit der Fußball-Bundesliga hat Aufsteiger Arminia Bielefeld sein erstes Heim-Testspiel zur neuen Saison bestritten. Am Samstag um 15.30 begrüßten die Ostwestfalen in der Schüco-Arena den VfL Osnabrück. Noch nicht standesgemäß war das Endresultat. Arminia kam unter Ausschluss des Publikums gegen den Zweitligisten nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

Samstag, 15.08.2020, 17:22 Uhr aktualisiert: 16.08.2020, 14:02 Uhr
Starteinsatz in der Abwehrkette: DSC-Neuzugang Jacob Laursen (links) gegen den Ex-Arminen Bashkim Ajdini (früher Renneke). Foto: Thomas F. Starke
Starteinsatz in der Abwehrkette: DSC-Neuzugang Jacob Laursen (links) gegen den Ex-Arminen Bashkim Ajdini (früher Renneke). Foto: Thomas F. Starke

 

Testspiel: DSC Arminia vs. VfL Osnabrück (1:1)

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In der ersten Halbzeit allerdings hatte der Zweitligameister der Vorsaison seine liebe Müh’ und Not mit dem forschen VfL. Die Osnabrücker wirbelten Bielefelds Abwehr wiederholt kräftig durcheinander und kamen zu vielversprechenden Gelegenheiten. Die erste hatte der agile Neuzugang Luc Ihorst, der seinen Schuss aber etwas zu hoch ansetzte. Erst nach einer Viertelstunde bekam der Gastgeber das Team des neuen Trainers Marco Grote etwas besser unter Kontrolle. Grote hat bei den Niedersachsen Daniel Thioune abgelöst, den es im Sommer zum Zweitligakonkurrenten Hamburger SV zog.

Grotes Gegenüber Uwe Neuhaus nominierte in Linksverteidiger Jacob Laursen (zuvor Odense BK), sowie den Offensivspielern Noel Niemann (1860 München) und Christian Gebauer (SCR Altach) drei Neuzugänge für die Startformation.

Ein feines Zusammenspiel zwischen Laursen und Gebauer führte in der 18. Minute zum vermeintlichen 1:0. Wegen einer Abseitsstellung des Österreichers wurde der Treffer aber ebenso aberkannt wie wenige Minuten später das Tor von Kapitän Fabian Klos (23.).

Acht Minuten vor der Pause dann die verdiente Führung für die Gäste. Stephan Salger und Cedric Brunner spielen in Arminias Abwehr „Nimm du ihn, ich hab ihn sicher“, sodass sich Etienne Amenyido bedanken und gedankenschnell zum 0:1 einschießen kann (38.). Der gebürtige Herforder Amenyido durchlief die Nachwuchsteams von Borussia Dortmund, ehe er sich 2018 dem VfL anschloss. Eine Minute nach dem Führungstor hatte der Angreifer sogar das 2:0 auf dem Fuß.

Zur zweiten Hälfte tauschte Neuhaus beinahe sein komplettes Team aus. Lediglich Torwart Stefan Ortega Moreno sowie Salger durften weiterspielen. Neu mit dabei war nun auch der neue Defensivakteur Nathan de Medina (Royal Mouscron).

Bielefeld trat vom Fleck weg bissiger auf als im ersten Abschnitt, setzte sich sogleich in der gegnerischen Hälfte fest. Die Folge: der Ausgleich in der 60. Minute. VfL-Verteidiger Lukas Gugganig rutscht aus, Cebio Soukou nutzt auf Vorlage von Sebastian Müller unter den Augen des am Fuß verletzten Stürmers Andreas Voglsammer (kam an Krücken ins Stadion) die freie Bahn zum 1:1. Dabei blieb es, obwohl Sven Schipplock kurz vor Schluss noch das Siegtor für den DSC auf dem Fuß hatte (87.). 1:1 hatte auch die bis dahin letzte Pflichtpartie der beiden Teams im Zweitligaduell im Mai auf der Alm geendet.

Für DSC-Offensivmann Müller war die Partie nach 22 Minuten bereits wieder beendet. Für ihn kam Joan Simun Edmundsson. Anderson Lucoqui und Reservetorwart Oscar Linner kamen gar nicht zum Einsatz.

Ihr nächstes Testspiel bestreiten die Ostwestfalen am kommenden Dienstag beim Drittligaaufsteiger SC Verl.

 

Bielefeld 1. HZ: Ortega Moreno - Brunner, Behrendt, Prietl, Salger, Laursen - Seufert, Yabo - Niemann - Gebauer, Klos

Bielefeld 2. HZ: Ortega Moreno - Pieper, Kunze, Nilsson - de Medina, Hartel, Consbruch, Salger - Soukou - Müller (67. Edmundsson), Schipplock

Tore: 0:1 Amenyido (38.), 1:1 Soukou (60.)

Kommentare

Ulrich B.  schrieb: 16.08.2020 11:13
Es gibt noch einiges zu tun
Wenn Arminia in der 1. Liga nicht wirklich nur guten Tag sagen will, muss der Kader deutlich verstärkt werden. Allein mir fehlt der Glaube Ein Stefan Salger ist, wie auch schon Florian Hartherz, nicht Bundesliga tauglich. Warum er in der Vorbereitung ständig zum Einsatz kommt, ist mir daher ein Rätsel. Da müssen sich andere sicherlich dringender einspielen.
1 Kommentare
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