Trainingslager-Tests ohne ein Arminia-Tor
Neuhaus: „Mache mir keine Sorgen“

Scheffau (WB/dis). Mit einem Mannschaftsabend auf der Berghütte hat Arminia Bielefeld am Samstag das Trainingslager in Tirol ausklingen lassen. Am Sonntagvormittag stand zwar noch eine letzte Übungseinheit auf dem Programm, doch schon am Abend kehrten die Bundesligaprofis nach Bielefeld zurück.

Montag, 31.08.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 31.08.2020, 06:51 Uhr
Ausfahrt ins Grüne: Manuel Prietl (rechts) und Brian Behrendt führen das Feld an, Amos Pieper und Stefan Ortega Moreno folgen dicht dahinter. Foto: Thomas F. Starke
Ausfahrt ins Grüne: Manuel Prietl (rechts) und Brian Behrendt führen das Feld an, Amos Pieper und Stefan Ortega Moreno folgen dicht dahinter. Foto: Thomas F. Starke

Trainer Uwe Neuhaus bezeichnete das achttägige Trainingscamp trotz des Regens zum Abschluss als „absolut gelungen“. Er glaube „definitiv“ fest an den „Geist von Scheffau“, der die Ostwestfalen in der Vorsaison zur Zweitligameisterschaft trug und nun mit zum Klassenerhalt beitragen soll.

Nicht mal das 0:2 (0:2) im Testspiel am Samstag in Kufstein gegen den Mitaufsteiger VfB Stuttgart – es war Arminias erste Niederlage im Jahr 2020 – schlug dem 60-Jährigen aufs Gemüt. „Ich bin überhaupt nicht unzufrieden“, sagte Neuhaus. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft unbedingt wollte. Die Spieler waren in der Halbzeit mit sich unzufrieden, es gab den einen oder anderen Wortwechsel, was immer davon zeugt, dass eine Mannschaft gierig ist.“

Die Tore aber erzielten die Schwaben. Erst traf Nicolas Gonzalez durch einen von Cedric Brunner verursachten Elfmeter (20. Minute). „Das ist genau das, was uns erwarten wird: Fehler werden häufiger bestraft als in der 2. Liga. Wir müssen lernen, damit umzugehen“, sagte Neuhaus, der befand: „Das ist uns ganz gut gelungen, wir haben nie den Kopf hängen lassen.“ Daniel Didavi erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff dennoch auf 2:0.

In den beiden jüngsten Tests gegen Stuttgart und davor gegen Rotterdam (0:0) ist Arminia kein Tor gelungen. Neuhaus: „Manchmal hat man eine Phase, in der Chancen nicht verwertet werden. In der Vorsaison war unsere Abschlussstärke noch ein absoluter Garant. Ich mache mir aber keine großen Sorgen, trotzdem müssen wir an der Präzision und den Abläufen sicher noch arbeiten.“

Stephan Salger steht vor Wechsel

Auch arbeitet Arminia weiter an der Zusammensetzung des Kaders. Defensivakteur Stephan Salger (Vertrag bis 2021) steht unmittelbar vor einem Wechsel. Es heißt, Drittligist 1860 München habe Interesse. Der DSC hält längst Ausschau nach einem Ersatz. Neuhaus: „Einen Innenverteidiger benötigen wir noch.“

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