Prietl voller Vorfreude auf die Bundesliga – am Mittwoch Test gegen Duisburg
„Zeigen, was wir drauf haben“

Bielefeld (WB). Die heiße Phase beginnt, auch Manuel Prietl spürt zweieinhalb Wochen vor dem Bundesligastart schon die wachsende Vorfreude. Arminia Bielefelds Mittelfeldspieler erklärt im Telefongespräch mit dem WESTFALEN-BLATT: „Die Vorfreude ist einfach riesig, das merkt man in jedem Training.“

Mittwoch, 02.09.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 02.09.2020, 13:18 Uhr
Arminias Sechser Manuel Prietl Foto: Thomas F. Starke
Arminias Sechser Manuel Prietl Foto: Thomas F. Starke

Am 19. September um 15.30 Uhr wird Prietl erstmals ein Bundesligaspiel bestreiten, auf dem Rasen des Stadions der Frankfurter Eintracht. Vor Zuschauern? Und falls ja, vor wie vielen? Auch der Österreicher vermisst die Fans in den Stadien. „Sie sind extrem wichtig, sie gehören einfach zum Fußball dazu. Wenn es die Situation nicht zulässt, müssen wir es auch akzeptieren und das Bestmögliche draus machen. Hoffentlich kriegen wir das Virus zeitnah in den Griff, so dass bald wieder Zuschauer in den Stadien sind“, sagt der 29-Jährige.

An diesem Mittwoch spielt der DSC auf jeden Fall unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Zum vorletzten Testspiel kommt Drittligist MSV Duisburg nach Bielefeld, Anpfiff ist um 15.30 Uhr am Trainingsgelände. Am Sonntag reisen die Arminen dann ins niederländische Groningen, um gegen den dortigen FC die Generalprobe vor dem DFB-Pokalspiel bei Regionalligist Rot-Weiss Essen (14. September, 18.30) zu bestreiten. Anstoß beim Arjen-Robben-Klub ist um 14.30 Uhr.

Teamgeist soller wieder der Trumpf sein

„Natürlich sind die Spiele gegen Duisburg und Groningen wichtig, wie auch jedes Training. Wir wollen jede Einheit und jedes Testspiel nutzen, um besser zu werden“, betont Prietl. Im Trainingslager in der Vorwoche in Scheffau am Wilden Kaiser absolvierte der DSC zwei Testpartien. Zum 0:0 gegen Feyenoord Rotterdam und der 0:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart sagt Prietl: „Gegen Feyenoord war es ein gelungener Test. Gegen Stuttgart haben wir ein bisschen was ausprobiert, auf abwarten gespielt. Dann haben wir leider blöde Fehler gemacht.“

Generell habe sich bisher vieles um die Defensive gedreht und darum, dass die Neuzugänge die Abläufe verinnerlichen. „Jetzt haben wir noch gut zwei Wochen, um uns um die Offensive zu kümmern“, so Prietl. Um den Teamgeist kümmerten sich die Arminen auch in Österreich wieder. Inklusive „gelungenem Mannschaftsabend“, wie Prietl verrät. Der Teamgeist solle auch in der Bundesligasaison „unser Trumpf sein“.

Dann könne die Sensation, also der Klassenerhalt, gelingen. „Wir haben uns letzte Saison etwas Unglaubliches erarbeitet und wollen in der Bundesliga zeigen, was wir drauf haben. Wir wollen nicht nur mitspielen, wir wollen in der Liga bleiben. Auch wenn wir natürlich wissen, dass wir der krasse Außenseiter sind“, sagt der Mittelfeldspieler.

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