Kommentar zum DFB-Pokal-Ausscheiden von Arminia Bielefeld
Ein teures Aus

Bitter? Natürlich! Peinlich? Auch. Unverdient? Auf keinen Fall! Das Pokal-Aus bei Viertligist Essen tut Arminia Bielefeld sehr weh. Neben dem Renommee ist es in erster Linie der finanzielle Aspekt, der schmerzt. Dem DSC gehen inklusive möglicher Zuschauereinnahmen etwa 300.000 Euro durch die Lappen.

Dienstag, 15.09.2020, 09:09 Uhr aktualisiert: 15.09.2020, 09:12 Uhr
„Die erste Halbzeit war eine absolute Unverschämtheit, das kann ich mir nicht erklären, da finde ich keine Begründung für, da muss ich die Mannschaft fragen“, sagte DSC-Trainer Uwe Neuhaus nach dem Spiel. Foto: Thomas F. Starke
„Die erste Halbzeit war eine absolute Unverschämtheit, das kann ich mir nicht erklären, da finde ich keine Begründung für, da muss ich die Mannschaft fragen“, sagte DSC-Trainer Uwe Neuhaus nach dem Spiel. Foto: Thomas F. Starke

Das ist gerade in Corona-Zeiten und gerade für den kleinsten Fisch im Erstligateich jede Menge Geld. Der Handlungsspielraum auf dem Transfermarkt hätte sich erhöht, ein Mittelfeldspieler soll ja noch kommen. Die Wahrscheinlichkeit, Paderborns Sebastian Vasiliadis verpflichten zu können , hat sich seit gestern Abend sicher nicht erhöht.

In Essen setzte sich fort, was sich in weiten Teilen der Saisonvorbereitung schon angedeutet hatte. Arminia, in der 2. Liga mit 65 Toren die offensivstärkste Mannschaft, tut sich derzeit schwer mit dem Tore schießen. Keine einzige Möglichkeit in der ersten Halbzeit in Essen, erst nach der Hereinnahme von Neuzugang Sergio Cordova wurde es etwas besser. Am Ende war es aber alles in allem zu wenig, die Leistung schwach – deshalb ist diese Pokalsaison der Bielefelder ebenso früh wie verdient beendet.

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