Blomberger Technologie-Unternehmen kooperiert mit Arminia Bielefeld
Phoenix Contact neu im Bündnis Ostwestfalen

Bielefeld (WB). Das Technologie-Unternehmen Phoenix Contact aus Blomberg (Kreis Lippe) ist das elfte Mitglied im Bündnis Ostwestfalen. Dieser Zusammenschluss heimischer Unternehmen unterstützt den Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld.

Mittwoch, 14.10.2020, 12:17 Uhr aktualisiert: 14.10.2020, 16:28 Uhr
Neue Bündnis-Partner: Stephan Frigge und Frank Stührenberg von Phoenix Contact mit Arminias kaufmännischem Geschäftsführer Markus Rejek (von links). Foto: Thomas F. Starke
Neue Bündnis-Partner: Stephan Frigge und Frank Stührenberg von Phoenix Contact mit Arminias kaufmännischem Geschäftsführer Markus Rejek (von links). Foto: Thomas F. Starke

Das Unternehmen, das Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation anbietet, sollte nach dem Wunsch von Arminias kaufmännischem Geschäftsführer Markus Rejek eigentlich schon lange als Sponsor für den DSC gewonnen werden. „Aber sie machen kein Sponsoring“, wie Rejek feststellen musste. Doch der DSC blieb „hartnäckig“, und nun gesellt sich Phoenix Contact zum Bündnis Ostwestfalen.

„Es soll ein Leuchtturmprojekt sein“, sagte Frank Stührenberg, CEO der Firma. „Es wurde eine Technologie-Partnerschaft geschlossen“, ergänzte er. „Für Arminia ist das gut, es gibt insbesondere bei modernen Technologien einen Investitionsstau, der aufzulösen ist. Der Verein wird davon profitieren, wir als Unternehmen auch, weil hier ein Showcase entsteht. Wir können hier mit modernster Technologie aufrüsten“, so Stührenberg weiter. Er stellte auch noch klar, dass es schon Sponsoring gebe, allerdings nur im direkten Umfeld, wie beim Handball-Bundesligisten TBV Lemgo.

Phoenix Contact ist ein knapp 100 Jahre altes Familienunternehmen. Der Umsatz betrug zuletzt 2,49 Milliarden Euro, 17.900 Menschen arbeiten weltweit für die Lipper. Bei effizienter Gebäudenutzung gebe es ein enormes Potenzial, ein Stadion wie die Schüco-Arena gehöre dazu, erklärte Stührenberg. Man wolle das „Feeling von Digitalisierung erzeugen“. Stephan Frigge, Vorsitzender der Geschäftsführung, beschrieb, dass es einen Vier-Punkte-Plan der Digitalisierung in der Arena gebe, der bis zum Ende der Saison 2023/24 abgearbeitet werden soll. „Digitalisierung geht nicht auf Knopfdruck.“

 

 

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