Arminia gegen die Bayern aber vor leeren Rängen
„Leuchten in den Augen der Spieler“

Bielefeld (WB/jen). Arminia Bielefeld muss das Bundesliga-Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr, Schüco-Arena) vor leeren Rängen bestreiten. Trotzdem ist die Vorfreude bei Trainer Uwe Neuhaus und seinen Spielern groß.

Donnerstag, 15.10.2020, 13:07 Uhr aktualisiert: 15.10.2020, 17:06 Uhr
Arminias Trainer Uwe Neuhaus freut sich auf die Bayern. Foto: Thomas F. Starke
Arminias Trainer Uwe Neuhaus freut sich auf die Bayern. Foto: Thomas F. Starke

Laut Klubsprecher Daniel Mucha habe es bis Donnerstagmittag noch keine Entscheidung der Stadt gegeben. Aber aufgrund des gestiegenen Inzidenzwertes erwarte man „maximal 300 Besucher oder im schlimmsten Fall keine“. Kurz nach der Pressekonferenz kam dann die Bestätigung der Stadt, dass die 20-Prozent-Regelung zur Auslastung der Bundesliga-Stadien aufgrund des zu hohen Inzidenzwertes nicht gelte. Laut Sport-Geschäftsführer Samir Arabi sei es natürlich „extremst bitter“, gegen München in einem leeren Stadion antreten zu müssen. „Besonders auch für unsere Mitarbeiter, die an der schwierigen Kartenvergabe beteiligt waren. Da ist wohl das eine oder andere Tränchen geflossen.“

Nichts desto trotz ist Arabi sicher, die Mannschaft werde „alles raushauen“ gegen den deutschen Rekordmeister und aktuellen Champions-League-Sieger. Uwe Neuhaus hätte natürlich auch lieber vor Fans gespielt. „Sie hätten uns geholfen. Aber auch so werden wir uns nicht kampflos ergeben“, versprach der Coach. In der Vorbereitung auf die Partie sei schon zu spüren, dass es gegen einen besonderen Gegner gehe. „Ich habe das Leuchten in den Augen der Spieler gesehen“, berichtete der 60-Jährige aus der Kabine.

Dass sein Team klarer Außenseiter ist, ist klar. „Gegen den FC Bayern hast du in zehn Spielen neunmal keine Chance und im zehnten Spiel liegt es an deiner eigenen Effektivität, ob du was mitnimmst. Wir wollen da sein, wenn der FC Bayern nicht bei 100 Prozent ist“, so Neuhaus, der auf einige Spieler verzichten muss. Neben dem Langzeitverletzten Andreas Voglsammer fehlen am Samstag auch Cebio Soukou und Cedric Brunner. Soukou hat sich im Länderspiel für Benin eine Zerrung zugezogen. „Vielleicht ist es auch ein kleiner Faserriss“, sagte der Trainer. Brunner habe sich im Training einen „fetten Pferdekuss“ zugezogen. Immerhin ist Nathan de Medina wieder im Training, der Brunner als Rechtsverteidiger vertreten könnte. Neuzugang Arne Maier ist nach seiner Innenbanddehnung im Knie noch keine Option für das Bayern-Spiel.

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