Schipplock will sich gegen Dortmund „nicht wehrlos ergeben“
Erste Halbzeit hergeschenkt

Wolfsburg (WB/sba). Nach dem 1:2 in Wolfsburg fand Arminias Trainer Uwe Neuhaus deutliche Worte: „Wolfsburg war uns als Mannschaft überlegen, viel reifer, viel cleverer.“

Sonntag, 25.10.2020, 20:29 Uhr aktualisiert: 26.10.2020, 07:20 Uhr
Sven Schipplock traf zum 1:2-Endstand. Foto: Thomas F. Starke
Sven Schipplock traf zum 1:2-Endstand. Foto: Thomas F. Starke

Vor allem ärgerte den DSC-Coach die Entstehung des Wolfsburger Führungstreffers nach einem simplen Freistoßtrick: „Wir waren beim Freistoß völlig unaufmerksam. Das darf so nicht passieren. Dann hast du in der Bundesliga große Schwierigkeiten. Das zweites Tor war auch ein Fehler. Aber das würde ich auf meine Kappe nehmen, weil ich der Mannschaft immer wieder sage, dass sie so spielen soll.“

Große Probleme, ins Spiel zu finden

Erstmals lief Arne Maier für den DSC auf – doch das Debüt der Leihgabe von Hertha BSC missglückte. Wie die gesamte DSC-Mannschaft in der ersten Halbzeit hatte auch Maier große Probleme, ins Spiel zu finden. „Das Debüt von Arne ist wegen der gesamtem Mannschaftsleitung mit Schwierigkeiten verbunden gewesen. Man hat gesehen, dass noch die Bindung fehlt. Man muss es so einordnen, wie es gelaufen ist. Er war ein Teil der Mannschaft, die in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt hat.“

Arminias Torschütze Sven Schipplock sagte: „Wir haben mit der Systemumstellung in der zweiten Halbzeit ein bisschen mehr Gefahr ausgestrahlt und mit dem Tor gehofft, dass noch ein weiterer Ball durchrutscht.“ Am nächsten Samstag gegen Dortmund werde man sich „nicht wehrlos ergeben“. Abwehrspieler Amos Pieper meinte mit Blick auf die schwachen ersten 45 Minuten: „Jeder von uns muss sich vielleicht ein bisschen hinterfragen, wie er in das Spiel reingeht. Wir können nicht jedes Mal die erste Halbzeit herschenken.“

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